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Metalheads Against Racism: mittlerweile Tradition / Donauinselfest

Bedingt durch anderweitige Verpflichtungen gab es ja leider keine Fotos von der 2017er-Auflage des MARD - doch das soll nat├╝rlich nicht zur Regel werden und somit gibt es von der mittlerweile achten Auflage von dieser fantastischen Konzertreihe. Diesmal dabei: DRAGONY, MORTAL STRIKE, RICHTHAMMER, BOOGIE HAMMER und und und.

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DIE MILCH & VELVETREE im Down Under Aussie Pub

Da clashen die Cultures schon gscheid, wenn eine japanische Lolitaband mit einer ├Âsterreichischen Lolita-Jazz-Band in einem Australier Pub die B├╝hne entert. So geschehen mit DIE MILCH und VELVETREE im "Snake Pit" des Down Under Aussie Pubs in Wien.

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AEONS OF ASHES EP Release Party / Frei:Raum St. P├Âlten

Zugegeben, St. P├Âlten ist weit davon entfernt meine Lieblingskonzertstadt zu sein - oder generell mein Lieblings-irgendwas - aber wenn AEONS OF ASHES zum Release-Tanz der neuen EP "Impatience" laden und dann noch Tirols feinste Thrasher SILIUS im Angebot haben, pilgert man nat├╝rlich gerne ins ferne Nieder├Âsterreich. (mehr …)
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15 Years of BLOODSUCKING ZOMBIES FROM OUTER SPACE / Arena Wien

15 Jahre ist es jetzt schon her, dass ├ľsterreichs grusligste, grausligste und lauteste Horrorkapelle der interplanetaren Krypta entstieg und zum ersten Mal an Hirnen zuzelte. Grund genug um sich selbst ein Denkmal zu setzen und die Arena Wien in Spinnweben und (Kunst?)Blut zu ertr├Ąnken. (mehr …)
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Chords and Ink #17 – Dead Richy Gein

Bei Chords and Ink pr├Ąsentieren fantastische Musiker die Tattoos, die ihnen am wichtigsten sind und erz├Ąhlen die Geschichten dahinter.

Im Februar 2017 durfte ich einen fantastischen Musiker, S├Ąnger und Menschen f├╝r Chords and Ink #17 interviewen. Dead Richy Gein von den BLOODSUCKING ZOMBIES FROM OUTER SPACE empfing mich bei sich zu Hause und pr├Ąsentierte sich - und seine gigantische Horrorfilmsammlung - im besten Licht. Richy erkl├Ąrte dabei, welchen Stellenwert ALICE COOPER und die Rebellion im Allgemeinen f├╝r ihn haben und warum er seit Jahr und Tag bei den selben T├Ątowierern ist. ├ťber Richy Um Richy kommt man in der Wiener Szene eigentlich kaum herum. Wenn der "passionierte Horrorfilmsammler und Serienkiller...... -memorabiliafan" nicht gerade als Dead Richy Gein mit B├╝hnenlatex und Kunstblut im Gesicht die B├╝hnen Europas unsicher macht, sieht man ihn auch ├Âfters mal als Aftershow-DJ oder "inkognito" auf diversen Underground-Gigs. Nebenbei zeigt er sich unter dem Pseudonym Gein GraveX auch verantwortlich f├╝r die Designs und Grafiken der BLOODSUCKING ZOMBIES FROM OUTER SPACE. Das Tattoo Richys Lieblingstattoo ist ein ALICE COOPER Tribute Sleeve, der seinen rechten Arm ziert. Das Tattoo besteht haupts├Ąchlich aus einigen der Plattencovern, die f├╝r Richy besonders wichtig sind: Die Augen aus dem Gatefold von "Love It To Death", das abgewandelte Herz von "School's Out" samt Namen des offiziellen Fanclubs "Sick Things", daneben die M├╝nzen/Engelsk├Âpfe der "Billion Dollar Babies", abgeschlossen von der "Welcome To My Nightmare"-Spinne. Dass Richy hier ein ALICE COOPER Tattoo pr├Ąsentiert, verwundert kaum, denn er ist schon seit fr├╝hen Kindheitstagen Hardcore-Fan des Schockrock-Meisters: "Ich kann mich erinnern, ich hab mit acht Jahren das erste Mal das Cover - da ist die 'Trash' rausgekommen - gesehen und gesagt: 'Ich muss die haben! Die will ich h├Âren!'". Da es um die pers├Ânlichen Finanzen nicht sehr gut bestellt war wurde ein Komplize f├╝r diese Risikoinvestition gesucht und auch gefunden: Gemeinsam mit seinem Bruder kratzte Richy das n├Âtige Taschengeld zusammen undlegte sich so seine erste COOPER-Platte zu. "Der arge Typ mit dem Totenkopf-T-Shirt und den Nieten auf der Lederjacke" hat Richy damals stark beeinflusst, denn f├╝r den Bub vom Land war die Platte "das ├ärgste was wir ├╝berhaupt gekannt haben". [caption id="attachment_2947" align="alignright" width="400"] Dead Richy Gein vor seiner riesigen Horrorsammlung, die ohne ALICE COOPER wohl nie solche Ausma├če angenommen h├Ątte.[/caption] Mit "Poison" dr├Âhnte daheim auch gleich ein Song durch die Anlage des Papas, der Richy richtig geflasht hat. "Da war die Welt nicht mehr die selbe!" - ALICE COOPER verk├Ârpert alles, was auch Richy seitdem begeistert. "Ich hab mich da irgendwie voll verbunden gef├╝hlt. Er war das volle Idol bei allem und hat auch Horrorfilme empfohlen. Ich hab nat├╝rlich jeden Film sofort haben m├╝ssen." Richys Vater passte die neue Obsession des Jungen nicht so wirklich, denn er kannte den Herrn COOPER noch aus den Siebzigern und war fest ├╝berzeugt, dass sich Richy den Antichrist h├Âchstpers├Ânlich ins Haus geladen hatte. "[Papa] hat den Schm├Ąh auch voll gefressen und hat wirklich geglaubt der [COOPER] ist jetzt der B├Âseste und der Satanist und was wei├č ich... Und umso mehr hat es mir dann nat├╝rlich als Kind gefallen." - F├╝r Richy war das die erste Rebellion, "aber auf eine leiwande Art". So ├╝berrascht es kaum, dass die Augen auf Richys Arm auch zu einen seiner ├Ąltesten Tattoos z├Ąhlen. Einige Jahre sp├Ąter konnte sich der S├Ąnger dann einen Traum erf├╝llen, als er mit seinen BLOODSUCKING ZOMBIES den Gro├čmeister selbst supporten zu d├╝rfen. Die Gelegenheit wurde nat├╝rlich sofort genutzt, um sich das Tattoo unterschreiben zu lassen, um es keine zwei Tage sp├Ąter mit Nadel und Tinte zu verewigen. "Wenn Du dann auf einmal wirklich vor dem Menschen stehst und er entpuppt sich nicht als Arsch, sondern ist genau so gro├čartig, wie du es dir erhofft hast - und nimmt sich Zeit f├╝r dich! - kannst du die Woche danach nicht schlafen, weil du immer noch so voller Adrenalin bist." "Mehr Grund f├╝r ein Peckerl wei├č ich nicht!" Ob ein T├Ątowierer bei der Umsetzung eines solchen Tattoos dann ein K├╝nstler oder ein "reiner Handwerker" sein sollte, l├Ąsst sich f├╝r Richy nur schwer beantworten: "Schwierig. Ich w├╝rde ja gern sagen, dass es ein K├╝nstler ist, der seine eigenen Sachen einarbeitet, aber das stimmt halt bei meinen Tattoos ├╝berhaupt nicht. Weil das waren alles klare Vorlagen, weil ich gr├Â├čten Teils Portr├Ąts habe." - und auch wenn man bei Bernie Luther, einem seiner Stammt├Ątowierer, beispielsweise einen eigenen Stil erkennt, der Richy auch sehr gef├Ąllt, hat er nie gro├čartig nach anderen T├Ątowierern gesucht. "Ich hab mich in dem Studio vom ersten Moment an wohl gef├╝hlt und ich hab die gemocht und wir waren auf einer Wellenl├Ąnge. Da bin ich auch gar nicht mehr auf die Idee gekommen, mir wo anders hinzugehen." Tattoo-Artists: Bernie Luther, Tattoo Demon & Marco Atzeni, Chaos Demon Tattoo Danke an Richy f├╝r die Einladung, das k├╝hle Bier, die Verst├Ârung durch PUBLIC IMAGE LTD. und die tolle Geschichte hinter dem Tattoo! So schaut es aus, wenn die Leidenschaft zur Musik unter die Haut geht. Und nat├╝rlich auch ein gro├čes Danke an meinen Voice-Activated-Lightstand/Assistenten Michi! Mehr von Chords and Ink. [gallery type='flickr' view='photosets' photoset_id='72157682715784342' columns='5' tag_mode='any' sort='date-posted-desc' ]
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Chords and Ink #16 – Max / Kjetter

Bei Chords and Ink pr├Ąsentieren fantastische Musiker die Tattoos, die ihnen am wichtigsten sind und erz├Ąhlen die Geschichten dahinter.

Mit Max a.k.a Kjetter von DURKHEIM stand im Dezember 2016 ein guter Freund und fantastischer Black Metal-Musiker vor meiner Kamera. Bei Chords and Ink #16 sprach Max ├╝ber seine Kindheit in Afrika, seelische und k├Ârperliche Narben und chemische Formeln, die das Leben lebenswert machen. Max habe ich erstmals 2012 in der ((szene)) Wien kennengelernt, als er mit seiner Kombo DURKHEIM einen ihrer ersten Gigs als Support f├╝r EISREGEN absolvierte. Damals hielt er noch die Les Paul fest in der Hand, die er mittlerweile zugunsten seines Gesangs an seine Bandkollegen abgegeben hat. Nachdem 2015 endlich das Debutalbum "Dehumanization" rausgekommen ist, f├╝r das ich die Bandpics schie├čen durfte, und wir mal um mal den Chords and Ink-Termin verschieben mussten, stand Max schlussendlich in seinem Proberaum Rede und Antwort. ├ťber Max Max ist ein heimatloser Wiener, der ├╝berall in der Welt aufgewachsen ist und von Deutschland ├╝ber Afrika nach ├ľsterreich kam. In Wien wirkt(e) er in diversen Projekten mit, allen voran bei DURKHEIM und neuerdings auch bei einem Sideproject names F19.5, bei dem sich Max in die Stoner-Richtung weiterentwickeln und eine Mischung aus Kurt Cobains Endtagen und CHELSEA WOLFE ausleben will. Max' musikalisches Ziel bei all seinen Projekten ist, "dass die Musik irgendeinem 16j├Ąhrigen genauso viel bedeutet, wie mir NAGELFAR mit 16 bedeutet hat.... einfach was, was einen ber├╝hrt... Oh Gott, war das grad kitschig!" Das Tattoo Das Tattoo auf Max' linkem Oberarm stellt die chemische Formel f├╝r Diazepam dar, im Volksmund auch gern mal unter dem Markennamen Valium bekannt. Und da Max sich nie etwas t├Ątowieren lassen w├╝rde, was keine Bedeutung hat, gibt es zu dem Tattoo nat├╝rlich eine Geschichte. Und diese beginnt, als Max' Vater beruflich nach Nigeria ziehen musste. Der Umzug in dieses von Unruhen geplagte Land hinterlie├č beim damals sechsj├Ąhrigen Max tiefe psychische Narben: "Da hab ich viel Schei├če gesehen... also auf t├Ąglicher Basis Leichen. Ich hab mit acht Jahren gesehen, wie ein Mensch bei lebendigem Leibe verbrannt wurde. Den haben sie an einen Traktorreifen gefesselt, Benzin dr├╝ber gesch├╝ttet und angez├╝ndet. Dort war das allt├Ąglich." Max begriff in diesem Alter jedoch noch nicht, was da genau passierte. Erst mit etwa Dreizehn, als Max und seine Familie bereits nach S├╝dafrika weitergezogen war, verstand er mehr und mehr, was sich damals abgespielt hatte. "Das hat mich sehr mitgenommen. Ich wusste ja nix von Depressionen, posttraumatischen Stressst├Ârungen. Wusste nix von psychischen Erkrankungen. Ich hab am Anfang nur ein Symptom gehabt, das nennt sich Depersonalisation. Das ist ein Gef├╝hl, als ob du neben dir stehst..." Max' Eltern war zu dem Zeitpunkt nicht bewusst, was sich in dem Jungen abspielte und schoben es auf die Pubert├Ąt. Somit blieben diese St├Ârungen gro├čteils unbehandelt und Max musste sich langsam daran gew├Âhnen. "Als ich mit 17 dann nach Deutschland gezogen bin, habe ich zum ersten Mal professionelle Hilfe aufgesucht - zu dem Zeitpunkt hatte ich das also schon vier Jahre." - als der Psychiater diese Depersonalisation als Symptom einer Depression diagnostizierte, war das f├╝r Max recht unverst├Ąndlich: "Ich war so 'what the fuck', ich bin doch nicht depressiv! Ich mein, ich war schon immer melancholisch angehaucht, aber doch nicht depressiv." Im Anschluss wurde Max also Valium zur Bek├Ąmpfung der Symptome verschrieben. "Das ist eine pinke Flauschewolke und macht alle Probleme weg. Mittlerweile bin ich so eingestellt, dass ich ein normales Leben f├╝hren kann. Ohne dem Zeug kannst du mich vergessen. Ich verkriech ich mich, niemand h├Ârt von mir." Zwischendurch versuchte Max immer wieder, die Dosis zu reduzieren, meint aber: "Bei den Benzodiazepinen, der Hauptgruppe des Medikaments, wirkt der Entzug ├Ąhnlich schrecklich, wie bei Heroin. Ich habs zwei mal geschafft, einen Entzug zu machen, aber ich bin immer wieder zur├╝ckgekommen, weil es mir ohne dem Medikament einfach schei├če geht." Dass es sich dabei um ein wenig gesundes Verhalten handelt, ist Max komplett klar. Darum lie├č er sich die chemische Formel des Medikaments mit dem Zusatz "Never Stop The Madness" stechen, als Bezug zum eigenen Wahnsinn. "Ich find', das Leben ist wertvoller, wenn man es wenigstens auf Medikamenten genie├čen kann, als ohne Drogen und man ist andauernd kurz davor sich umzubringen." - also eigentlich ein doch recht positives Tattoo, "auch wenn's die meisten nicht so auffassen werden." Tattoo-Artist: Gaburella Max geb├╝hrt f├╝r seine brachiale Offenheit und ehrliche Geschichte ein riesengro├čes Dankesch├Ân! Sorry f├╝r das st├Ąndige Nachfragen, wann wir das Shooting endlich machen und die anschlie├čende Wartezeit bis das Ergebnis endlich fertig war. [gallery type='flickr' view='photosets' photoset_id='72157685692455755' tag_mode='any' sort='date-posted-desc' ]
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Metalheads Against Racism: jetzt noch besser! / Donauinselfest

"Same procedure as last year?" - "Same procedure as EVERY year!" und somit war es auch klar, dass ich auch bei der mittlerweile 6. Auflage des wunderbaren Metalheads Against Racism auf der SJ-B├╝hne beim Donauinselfest dabei bin. Mitgemischt haben diesmal: SCHATTENLICHT, DAEDRIC TALES, DYSTRUST, TITAN KILLER, DARKFALL, TULSADOOM, UZZIEL, BOON und - wie sollte es anders sein - MORTAL STRIKE, die auch diesmal das MARD sicher durch den Sturm navigierten. (mehr …)
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Pfingsten, unser Lieblingsfest! Auch heuer / Pfingstspektakel 2017

Alle Jahre wieder finden sie satt: Europas sch├Ânstes, tollstes und bestestes Baseball- und Softballturnier, das Finkstonball Tournament, und Attnangs sch├Ânstes, tollstes und bestestes Absturz- und Musikfestival, das Pfingstspektakel. Dieses Jahr waren dabei: TERRORGRUPPE, V8 WANKERS, CHRISTOPH & LOLLO, THE LOCOS, TURBOBIER, Lokalmatadore wie die fast-schon-pragmatisierten WHAM BAM BODYSLAM, die heuer ihr 10j├Ąhriges feierten und Szenegr├Â├čen wie TEXTA und THE CREEPSHOW. (mehr …)
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Chords and Ink #18 – Dave Hause

Bei Chords and Ink pr├Ąsentieren fantastische Musiker die Tattoos, die ihnen am wichtigsten sind und erz├Ąhlen die Geschichten dahinter.

F├╝r Chords and Ink #18 konnte ich im M├Ąrz 2017 die rauchige Stimme der Mittdrei├čiger-Depression, DAVE HAUSE, kurz vor seinem Auftritt in der Arena Wien ├╝ber seine Tattoos ausfragen. Und dabei stellte sich wieder einmal heraus, dass die Geschichte und die Emotion hinter dem Tattoo oftmals mehr wiegt, als seine Gr├Â├če, die Bedeutung oder die Kunstfertigkeit, mit der es gestochen wurde. ├ťber Dave Hause Dave ist neben CHUCK RAGAN wohl eins der besten Aush├Ąngeschilder f├╝r emotionsgeladen Acoustic Folk/Punk mit rauher, rauchiger Stimme und dem sprichw├Ârtlichen "heart on the sleeve". Als DAVE HAUSE & THE MERMAID machte er im M├Ąrz Halt in Wien um sein neues Album "Bury Me In Philly" zu promoten. Das Tattoo Das kleine und minimalistische Strich-Peckerl ├╝ber Daves linkem Kn├Âchel stellt einen Hotdog und einen Barbecue-Picknicktisch dar, wobei im Laufe des Interviews eine angeregte Diskussion zwischen Dave und seiner Tourbegleitung Tara entbrannte, ob es sich nun um einen Picknicktisch oder um einen Hotdog auf einem Kugelgriller handelt. Was auch immer es nun wirklich darstellen sollte, gestochen wurde es jedenfalls als eine Art Unfall von Daves gutem Freund Bryan Kienlen, seines Zeichens Bassist bei THE BOUNCING SOULS. "Er fing vor einigen Jahren mit dem T├Ątowieren an und wir waren bei einer Gartenparty und feierten 'Memorial Day'." Und wie es bei so einer Party eben ist, waren alle Beteiligten ziemlich besoffen, was sich dann in einem der ersten Tattoos ├Ąu├čerte, das Bryan jemals unter eine fremde Haut brachte. "Und er hat mitten im Tattoo auch was verbockt und meinte - sehr h├Ârbar - 'Ooops'. Aber ich wei├č eh nicht, was genau er verkackt hat, ich hab auch ein paar mal nachgesehen aber nichts gefunden." [caption id="attachment_2954" align="alignright" width="400"] "Ich bin alt, Mann. Ich geb einen Schei├č auf 'Bedeutung'!" - DAVE HAUSE ├╝ber seinen Hotdog am Picknicktisch.[/caption] Die obligatorische Frage, ob es denn eine tiefere Bedeutung habe, quittierte Dave mit einem "ein Hotdog auf einem Picknicktisch?! Da kannst du gerne alles reininterpretieren, was du willst aber es war einfach ein lustiges Picknick". F├╝r Dave verlieren die Tattoos mit ihrer Anzahl auch etwas an Bedeutung: "Ich mein, du hast Bedeutungen und Bedeutungen ├╝ber Bedeutungen und nach einer Zeit bist du einfach nur mehr ein t├Ątowierter Typ und holst dir deine 'Bedeutung' von anderen Stellen im Leben." Aber f├╝r Dave kommen auch neue Tattoos eher nicht mehr in Frage. Auch die T├Ątowierer-Subkultur hat sich f├╝r Dave ver├Ąndert, seit er sich sein erstes Peckerl stechen lie├č, doch der Hauptgrund ist simpler: "Es tut schweineweh und es ist teuer." - Zumal auch der rebellische Aspekt von T├Ątowierungen immer st├Ąrker verblasst: "Ich bin wahrscheinlich Teil des Problems. Es war mal so, dass sich Matrosen und Kriminelle und H├Ąftlinge t├Ątowieren lie├čen - also harte Motherfucker - und in den 1990ern haben wir uns stechen lassen. Wir waren nicht hart, wir wollten nur so aussehen. Jetzt hat jedes Kind mit 200 Dollar in der Tasche und einer schlechten Idee hat ein verfickt riesiges Ding am Hals, das wie ein Rollkragenpullover oder sowas aussieht. Das macht dich nicht hart und hart sein ist auch nicht der Punkt!" Trotzdem war es f├╝r Daves Eltern ein ziemlicher Schock, als der Junge mit seinen ersten Tattoos heimkam. Daves Vater meinte schon, dass das Problem sei, dass Dave nie genug haben wird: "Erst willst du einen Ohrring und irgendwann wirst du voller Tattoos sein!" - und er behielt recht. Und f├╝r Dave haben trotzdem all seine Tattoos eine Daseinsberechtigung: "Es ist nett, eine schlechte Entscheidung zu treffen, die dann permanent ist." Tattoo-Artist: Bryan Kienlen, THE BOUNCING SOULS / Neptune Tattooville Mehr Tattoogeschichten bei Chords and Ink: Toschi findet auch, dass Tattoos sauweh tun. F├╝r Ronny muss es auch kein Riesentattoo sein, um eine tiefgehende Bedeutung zu haben. Seuche lie├č sich den ganzen Arm von einem Tattooanf├Ąnger versch├Ânern und bereut es nicht. Thanks to Dave for doing the interview on such short notice and his awesome stories and thoughts regarding tattoos, meaning and being a compassionate fucker instead of a hard fucker! [gallery type='flickr' view='photosets' photoset_id='72157683236789133' tag_mode='any' sort='date-posted-desc' ]
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Der Balkan beginnt in Wien! / Venster 99

├ľsterreich gilt ja seit langem als das Tor von West nach Ost und wieder retour. Dass sich auch musikalisch eine richtig herzerw├Ąrmende Plattform ins Leben rufen l├Ąsst, mit der Wien und der Balkan verbunden werden, zeigte Toschi von KRIEG DEN PAL├äSTEN bei der f├╝nften Ausgabe von "Balkan Pocinje u Bec" in der Petrischale des Wiener Untergrunds, dem Venster99. (mehr …)
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