Pussy, Pussy, Pussy! – SUCCOPUSS & WHAM BAM BODYSLAM

Wenn SUCCOPUSS zur Videopremiere und WHAM BAM BODYSLAM zum gemeinsamen Konzertladen laden, steht einem vollen B72 und einem „dickshakin'“ Rock-Abend nichts mehr im Weg. So geschehen vergangenen Donnerstag in Wien.

SUCCOPUSS @ B72

Ebenfalls mit dabei waren die Belgier OFF THE CHARTS, die im Anschluss an die SUCCOPUSS-Premiere im Admiralkino Wien den Abend im B72 eröffnen durften. Stimmiger, poppiger Punk Rock mit unüberhörbaren Hardcoreeinflüssen wusste zu überzeugen.

WHAM BAM BODYSLAM hingegen müssen gar nicht mehr überzeugen. Das mittlerweile erfolgreich um Drummer Thomas Schneider ­– seines Zeichens Trommler bei ANAL DESTINATION, NASHVILLE und seinem Soloprojekt NEIJEN – erweiterte Quartett lässt ja seit etlichen Jahren keine Bühne unbespielt. Blut, Schweiß und Dreck machen sich bezahlt, denn die massive Fanbase dankts der Band bei jedem Konzert und wächst und wächst.

WHAM BAM BODYSLAM @ B72

Über eine rapide wachsende Fanbase dürfen auch SUCCOPUSS freuen. Neuestes Verkaufsargument und Einstiegsdroge in die SUCCOPUSS’sche Unterwelt: Das Video zur selbstbetitelten Glanzstück der Debutscheibe. Bei der Videopremiere im Admiralkino Wien wurde eins klar: mit viel Herzblut und Aufwand kann man auch in Österreich ein blockbusterreifes Musikvideo aus dem Ärmel ziehen kann. Was dabei natürlich auch nicht schaden kann: WHAM BAM-Geiger Peter als Suchtdämon mit Anzug, diabolischem Lacher und Zigarettenhalter. Zur Feier des Abends wurde das übliche Zwei-Mann-Lineup stellenweise um Saxophonspieler Westi und gen Ende gleich um die gesamte WHAM BAM-Mannschaft erweitert. Besser hätte es nicht laufen können!

Aber eigentlich bräuchte man ja keine weiteren Argumente um SUCCOPUSS seine Seele zu verschreiben. Dem phallusbeutelndem, Atombomben-Rock ’n‘ Roll, den das Zweiergespann in schnellen und langsamen Salven in die Menge donnert, entkommt man einfach nicht…