CRACKTHEFIRESISTER, Editorial Shooting 2016

Claudia Wadlegger, bekannt als Multitalent CRACKTHEFIRESISTER, läd in Kürze zur Ausstellung "Only Words" in der BH Wien-Umgebung. Grund genug, ein lange überfälliges Shooting mit ihr durchzuziehen! (mehr …)
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Linux für Fotografen – Part 2: Programme & Fazit

...oder: "Warum einfach, wenn's auch kompliziert geht?". Dieser Part ist wirklich keine schöne Angelegenheit, denn man merkt, dass bei Linux-Entwicklern der Fokus hauptsächlich auf IT-spezifischen Anwendungen o.ä. liegt. Aber immer schön der Reihe nach... (mehr …)
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Chords and Ink #13 – Danne Wall

Bei Chords and Ink präsentieren fantastische Musiker die Tattoos, die ihnen am wichtigsten sind und erzählen die Geschichten dahinter.

Als Nummer 13 bei Chords and Ink geht der Schwede und Wahlwiener Dan Danne Wall an den Start. In den Eingeweiden der Arena Wien sprach Danne über Farben, Hämmer und ereignisreiche Nächte. Über Danne Dan Wall a.k.a. Danny Violence a.k.a. Danny Vacuum a.k.a. Danny Staubsauger a.k.a Danne a.k.a. usw. usf. ist ein Mann mit vielen Namen und beinahe noch mehr Hobbies. Ursprünglich kennt man den Schweden in seiner Heimat als Mitglied von verschiedensten Punk- und Hardcore-Bands wie GENOCIDE SUPERSTARS oder THE ACCIDENTS. Nachdem es ihn aus Liebe zu seiner damaligen Frau und Langeweile in der schwedischen Szene nach Wien verschlagen hat, blieb Danne natürlich nicht untätig: Mit Martin Schirenc und Mike Mayhem metzelt er sich als wiederauferstandene Death Metal-Legende (SCHIRENC PLAYS) PUNGENT STENCH durch die Weltgeschichte. Wenn Danne nicht gerade Geschichten von Blood, Pus and Gastric Juice mit seinem verzerrten Bass untermalt, sieht man ihn in seiner dreckigen Bastard-Hardcore-Kapelle ANSTALT. Dort sind die Regler auf 11 festgeschweißt sind und als Motivation wird Panzerschokolade gefrühstückt. Auch abseits von seinen Bands ist Dan nicht aus der Musikszene wegzukriegen - man findet ihn üblicherweise als Stagehand oder Security in der Arena Wien. Das alles bekommt Danne unter einen Hut, weil er in seiner Selbstbeschreibung "21 years old and ready to rock" ist. Das mit den 21 Jahren muss man ihm nicht zwangsweise glauben, aber er meint, dass er irgendwann sicher mal so alt war. Man merkt schon: Der Vinylplattensammler könnte wohl nicht mal ernst bleiben, wenn sein Leben davon abhängen würde. Das Tattoo Als Schwede ist ein nordisches Tattoo ja beinahe Pflicht. Danne ließ sich sehr kurzfristig Thors Hammer, Mjölnir, auf den linken Unterarm stechen - natürlich mit den passenden Blitzen des nordischen Donnergottes. Die Geschichte dahinter erzählt Danne so: "Ich habe als Security in einem UNGENANNTEN Club [schaut böse] in Wien gearbeitet und ein Typ mit einem schrecklichen, aber lustigen Akzent ist zu mir gekommen und hat gemeint [in überzogen französischem Akzent]: 'Du bist doch der Typ von THE ACCIDENTS!' und hat mich noch ein paar andere Sachen gefragt. Und am nächsten Morgen - ich habe um sieben mit der Arbeit aufgehört - um zehn in der Früh, hat er mir bereits das [den Entwurf] aufgemalt." - Besagter Typ war Boris von Door Number Four Tattoo. Den vollen Dialog stellt Danne so dar: Boris, mit stark französischem Akzent: "Do you want something to drink?!" - Danne: "Yes?" -"Do you want a tattoo?!" - "Yes?"- "What do you want?!" - "I want the hammer of the god, the whole arm." - "I have it done for you in the morning!" Danne hatte Boris vorher noch nie getroffen, doch der Tätowierer kannte den Schweden anscheinend von einem THE ACCIDENTS-Konzert im B72 in "vielleicht 2001, 2002". "Und seitdem ist er einer meiner besten Freunde - und ich vermiss ihn sehr, da ich ihn nicht so oft sehe, weil ich ziemlich beschäftigt bin." Boris ist auch verantwortlich für weitere Tattoos, zum Beispiel Hugin und Munin, die Raben Odins, auf Dannes rechtem Oberarm und die Runen auf seinem linken Unterarm. Dabei ist für Danne eins besonders wichtig: keine Farben! Denn die Leute, zu denen er in seiner Kindheit und Jugend aufschaute, kamen auch ohne Farbe in ihren Tattoos aus: "When you were a little boy skateboarding in Sweden, you saw the crazy guys hanging out. But they hade a bit more hardcore stuff than I..." Tattoo-Artist: Boris, Door Number Four Riesengroßes Danke an Danne für das spontane Shooting, das gute Bier, die Führung durch die Arena und den ungebändigten Blödsinn! Mehr von Chords and Ink.
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Das Saal-Digital Fotobuch

Als Fotograf ist man ja des öfteren auf der Suche nach einem guten Weg, seine Digitalfotos auf Papier zu verewigen. Seit etlichen Jahren gibt es dafür auch diverseste Fotobuchlösungen. (mehr …)
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Linux für Fotografen – Part 1: die Distros

...oder auch "Warum ramm' ich mir nicht gleich eine Gabel ins Aug?". Na gut, so schlimm ist es nicht, aber kann man aktuell als professioneller Fotograf vollends auf Linux und die dort heimischen Programme umsteigen? Hier eine Lagebeurteilung: (mehr …)
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Chords and Ink #12 – Philipp Eisl

Bei Chords and Ink präsentieren fantastische Musiker die Tattoos, die ihnen am wichtigsten sind und erzählen die Geschichten dahinter.

Philipp Eisl von THE FORUM WALTERS ließ sich für Chords and Ink #12 am Ufer des Attersees über sein erstes Tourtattoo ausquetschen. Heraus kam eine äußerst detaillierte Geschichte über die Höhen und Tiefen des Lebens "on the road". Über Philipp Eisl Philipp und seine markante Stimme kennt man in heimischen und internationalen Kreisen als Aushängeschild der Vöcklabrucker Punk-Helden THE FORUM WALTERS., bei denen er als Texter, Gitarrist und Sänger werkelt. Und möglicherweise kann man ihn in den kommenden Wochen, Monaten, Jahren in weiteren topgeheimen Projekten erleben, über die er aber aktuell noch nichts verraten möchte. Das Tattoo Philipps Tattoo - der Haifisch vor einem Steuerrad im Old School/American Stil - ist für ihn ein Reisetattoo. Er ließ es sich auf Tour in Holland, von niemand geringerem als Han von der niederländischen Oi!-Kultband EVIL CONDUCT in dessen "King of Kings"-Studio stechen. Für den Lederhosenpunker markierte das Tattoo einen Umbruch in der bisherigen Tattoogewohnheit, da ihm langsam aber sicher der Platz ausging und er sich nur noch Werke stechen lassen wollte, die eine ganz besondere Bedeutung für ihn haben. So entstand der Entschluss, sich Tourtätowierungen stechen zu lassen. Der Hai und das Steuerrad symbolisieren dabei das Meer und das Reisen und sind somit für den Sänger eine bildliche Metapher des Tourlebens. Und gerade dieses Tattoo ist eins von Philipps Lieblingsmotiven, da es ihn an eine schwierige, aber besondere Tour erinnert. Auf besagter Tour 2012 mit JOEY BRIGGS ging einiges schief: fünf Wochen lang führte sie die Tour über Österreich, Italien, Griechenland, Holland, Deutschland und Rumänien durch beinahe ganz Europa. Schon auf ersten Fahrt von Wien raus krachte dem Tourwagen ein anderes Auto hinten rein und ruinierte den Kofferraum, in Italien verlor JOEY seinen Ehering im Meer, während gleichzeitig das Auto aufgebrochen und den Musikern Laptops und eine Gitarre gestohlen wurde. Dass dann noch Bob, der Roadie von JOEY BRIGGS auf der Überfahrt von Italien nach Griechenland verloren ging, ist wohl eine Geschichte, die einen eigenen Artikel verdient... (keine Sorge, er wurde wieder gefunden - aber nicht auf der Fähre!). Zu guter Letzt wurden noch beinahe alle Deutschlandtermine gecancelt, weil rauskam, dass JOEY BRIGGS ein Scientologe ist. Alles in Allem also ein Beinahe-Desaster. Dennoch gab es auf der Tour ebenso viele Highlights - darum auch die bandintern Bezeichnung als "Rollercoaster-Tour".

Beim Tätowieren selbst ist dem Sänger die "Connection" zum Tätowierer wichtig. So kann Philipp beispielsweise nichts mit jemandem anfangen, der während der Sitzung kaum was redet. Darum fühlt er sich abseits vom Tourleben auch sehr bei Steve Little Fingers wohl, über den bereits Connie Dee bei Chords and Ink #6 in höchsten Tönen sprach. Die Wahl des Tätowierers in Holland war für Philipp bereits vorher klar, denn Han überzeugte mit seinem gekonnten Old School-Style, den Philipp wegen seinen zahlreichen anderen Tattoos in diesem Stil nicht mehr wechseln möchte. Zudem passt dieser Stil zu dem gewünschten Endeffekt:

"Für mich ist es wichtiger, dass ich mich an Geschichten, die ich erlebt habe erinnere, wenn ich in den Spiegel schaue. Und das funktioniert mit diesem Stil am Besten."

Tattoo-Artist: Han, King of Kings Tattoo

Vielen herzlichen Dank an Philipp, dass es nach unzähligen "aneinander-vorbei-renn"-Momenten endlich zum Shooting für Chords and Ink kam! Mehr von Chords and Ink.
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Chords and Ink #11 – Andrew Vincze

Bei Chords and Ink präsentieren fantastische Musiker die Tattoos, die ihnen am wichtigsten sind und erzählen die Geschichten dahinter.

Andrew Vincze, Chefschreihals der wiener Thrasher-Kombo/PANTERA-Hulidger THIS IS RIOT, spricht bei Chords and Ink #11 über den "Gott der Götter", seine Piratenherkunft und was ihm bei einem Tätowierer wirklich wichtig ist.  Über Andrew Vincze Andrew kommt eigentlich aus Venezuela, hat sich aber in Wien niedergelassen, nachdem es ihn aus seinem vorherigen Umfeld weggezogen hat. Auf den Bühnen Wiens (und Umgebung) sieht man ihn als Sänger der PANTERA-Coverband THIS IS RIOT, bei der er regelmäßig die Sau rauslässt und jungen und junggebliebenen PANTERAfans hilft, die alten Hymnen wiederzubeleben. Das Tattoo Das Tattoo von Andrew besteht aus zwei Köpfen - Salvador Dalí und dem Piratenschädel von "Fluch der Karibik". Dalí ist für Andrew  der beste und größte Maler, der "Gott der Götter". Ihn beeindruckt die Art, mit der Dalí Farben und Formen einsetzte - außerdem liebt er den Schnurrbart des Meisters. Der Schädel hingegen ist für den gebürtigen Venezolaner ein Zeichen seiner Herkunft und seines kulturellen Erbes. Darum trägt Andrew unter dem Piratenschädel auch die Schriftrolle mit "HECHO EN VENEZUELA" - "Hergestellt in Venezuela". Bis jetzt sind die beiden Motive noch als einzelne Stücke sichtbar, jedoch plant Andrew noch einen vollen Sleeve daraus zu machen - unter anderem mit Werken von Dalí.

Bei der Auswahl seiner Tätowierer ist Andrew die Arbeitsweise der Künstler wichtig. Er bevorzugt schnelle, instinktive Vorgehensweisen und Freihandkünstler. Deswegen ist er auch überzeugt, dass man über Tattoos nicht zu viel nachdenken sollte: "You have to go with the flow"

Tattoo-Artist: Szabi, Retro Dragon Győr

Danke an Andy für das große Interesse an Chords and Ink und die superschnelle Zusage. Herr Vincze - ein Mann, ein Wort. Mehr von Chords and Ink.
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MetalDays 2015 – fünf Tage Wahnsinn und ein Fazit

Im Schlepptau von DAEDRIC TALES hat es mich zu meinem ersten Festival außerhalb von Österreich verschlagen. Trotz unerträglicher Hitze war das MetalDays 2015 definitiv eine Reise wert und zählt ohne Frage zu den Perlen der europäischen Festivalszene! (mehr …)
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Chords and Ink #10 – Marco Pogo

Bei Chords and Ink präsentieren fantastische Musiker die Tattoos, die ihnen am wichtigsten sind und erzählen die Geschichten dahinter.

Jubiläum bei Chords and Ink! Für den ersten zweistelligen Eintrag habe ich mich im verregneten Wien mit Marco Pogo von TURBOBIER getroffen. Vor seinem Auftritt in der Halbzeitshow beim Match Wiener Sportklub - Valencia CF hat Marco die Hosen runter gelassen und über Politiker mit Irokesen philosophiert. Über Marco Pogo Marco Pogo ist der Sänger der wiener Punkband TURBOBIER - wobei "Punk" ja nicht der richtige Ausdruck ist. Die Drangla-Kapelle macht nämlich laut Eigenangaben klassischen Irokesentango und so heißt auch ihr neues Album. Das Tattoo Das Tattoo ist das wichtigste Bandlogo von TURBOBIER und sieht lustigerweise, rein zufällig aus wie der wiener Bürgermeister Michael Häupl. Und das ist für Marco auch wichtig: es handelt sich nicht um ein Abbild von Michael Häupl, sondern um das Bandlogo von TURBOBIER. Ein politisches Statement steckt dabei ebenfalls nicht dahinter. Auch der rote Iro ist ein klares Unterscheidungsmerkmal zum zufälligen Lookalike-Bürgermeister - denn dafür, so schätzt Marco, hätte der echte Bürgermeister wohl zu spärlichen Haarwuchs. Ein bisschen ist das Tattoo dennoch eine Hommage an den Michl, denn für Marco könnte keiner ein passenderer Bürgermeister der Metropole Wien sein, als Herr Häupl - auch wenn man sich ab und zu nicht ganz einig ist über die politischen Entscheidungen. Auch die gemeinsame Vorliebe zu alkoholischen Getränken erweckt eine gewisse Sympathie: "Dass der Michi Häupl gern a mal a Glaserl Wein trinkt, darüber müss ma nicht diskutieren. Dass wir a gern a mal a Glaserl - vornehmlich - Bier zu uns nehmen, daraus mach ma a kan Hehl. So gesehen passt die Symbiose zwischen uns und ihm ganz gut." Abseits von Spaß und Alkohol steckt für Marco doch etwas mehr hinter dem Tattoo: Es ist das Zeichen eines Abschnitts in seinem Leben, ein metaphorisches Feierabendbier nach dem Zustandebringen von etwas, auf das man stolz sein kann. Und gerade bei solchen Tattoos gibt es für Marco keine Grenzen oder "eine 'Tattoopolizei', die dann sagt: 'Das kannst nicht machen!' - ich kann das!". Auf die Frage, ob Marco auch den Herrn Bürgermeister zu einem ähnlichen Tattoo überreden könnte, meinte er nur: "Ich glaube wir müssten nur einmal eine Nacht im Rathauskeller zusammensitzen und dann bin ich mir sicher, dass er mit einem Peckerl von mir aufwacht - mit Iro... und Sonnenbrille!" Tattoo-Artist: Louiza / Atelier Dunkelbunt im 5. Wiener Gemeindebezirk. "Eine sehr kompetente, trinkfeste Tätowiererin - so wie ich mir das vorstell'!", so Marco. Tausend Dank an Marco für die Regenfestigkeit und die Teilnahme an Chords and Ink! Mehr von Chords and Ink.
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Chords and Ink #9 – Seuche

Bei Chords and Ink präsentieren fantastische Musiker die Tattoos, die ihnen am wichtigsten sind und erzählen die Geschichten dahinter.

Für Chords and Ink #9 stellte sich ein ganz besonderer Musiker zur Verfügung: Seuche, Sänger und Mastermind hinter FÄULNIS. Wir haben uns vor seinem Auftritt in den oberösterreichischen Bergen getroffen und uns mitten in der Botanik über seinen rechten Sleeve unterhalten. Über Seuche Seuche ist das Mastermind hinter dem deutschen Black Metal-Phänomen FÄULNIS, das sich kaum in Genrekisten pressen lässt. Dort ist er für den Gesang und den Großteil des Songwritings zuständig. Des weiteren ist er seit 2013 bei BLACKSHORE, einer Lübecker Black-/Thrash-Band als Bassist tätig. "Ein kleines Kontrastprogramm" zu FÄULNIS, meint Seuche. Das Tattoo Für Seuche ist sein gesamter rechter Arm als eine Einheit wichtig. Dabei hat er jedoch so gesehen kein Lieblingstattoo - jedes Teilstück hat seine eigene Geschichte. Die ersten Tattoos waren Baphomet und die Dame auf Schulter und Oberarm, die ihm 1998 ein Freund mit einem angespitzten Holzbohrer gestochen hatte. Seinen Unterarm stellte er einem weiteren Freund als Übungsfläche zur Verfügung - dementsprechend überarbeitungswürdig sind einige der Stellen. Verbesserungen will Seuche aber nicht, denn für ihn ist der Sleeve eine Erinnerung an eben jenen Freund, der sich vor einigen Jahren das Leben genommen hat. Daher sollen die einzelnen Stücke auch in diesem rohen Stadium bleiben - lediglich Kleinigkeiten, wie der Kopf von Nosferatu, wurden im Nachhinein etwas überarbeitet. Der MISFITS-Schädel auf Seuches Unterarm ist übrigens auch eine nette Erinnerung für ihn: er verbindet damit die Zeit in seiner ersten Band, einer MISFITS-Coverband. Für Seuche hatte ich dann auch noch eine kleine "Spezialfrage" im Gepäck: Viele der FÄULNIS-Fans lassen sich das Bandsymbol - ein durchgestrichener Pulsschlag, den Seuche ebenfalls auf seinem linken Handgelenk trägt - stechen und die Band veröffentlicht diese Fotozusendungen auch gerne auf Facebook. Was also bedeutet es für Seuche, wenn sich teils wildfremde Menschen einen "Teil von ihm" tätowieren lassen? "Ja das ist natürlich schon... ein komisches Gefühl. Also gerade wenn's dann noch weitergeht in die Richtung mit dem Geier; also der Geier mit dem Symbol zusammen. Ich find's vernünftig, dass wenn man sich was von einer Band tätowieren lässt, es dann auf so was hinausläuft - auf dieses symbolhafte, und nicht auf den Bandnamen. DAS fänd ich schon eher merkwürdig. Der Pulsschlag, da kann man dann eben immer noch sagen - beziehungsweise wird's auch so sein - dass derjenige, der sich's tätowieren lässt, eine bestimmte Verbindung dazu hat und das nicht rein bandbezogen sein muss. Ansonsten find' ich das grad für eine doch eher kleinere Band wie uns sehr merkwürdig, beziehungsweise... ja, kann man halt irgendwie schwer beschreiben. Natürlich kannst es rückgängig machen aber es ist eben nicht so einfach und wenn, dann auch mit ein bisschen Aufwand und Schmerzen verbunden es wieder rückgängig zu machen. Von daher kann es einfach mal so stehen lassen: das ist durchaus schon mal ein bisschen was Ewiges, weshalb wir das halt auch öffentlich ausstellen. Das hat für mich dann schon eine Bedeutung. Das fand ich dann doch sehr sehr erstaunlich - vor allen Dingen in der Anzahl. Dem wollt' ich auch Tribut zollen." Tattoo-Artist: zwei Freunde von Seuche. Herzlichen Dank an Seuche für die offenherzige Erklärung des Sleeves für Chords and Ink und das fantastische Shooting, welches leider unter etwas komplizierten Rahmenbedingungen stattfand! Mehr von Chords and Ink.
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