2012 Top 10 – 1 von 2

Das Konzertjahr ist bereits beendet und das Kalenderjahr neigt sich ebenso dem Ende zu. Nun ist es an der Zeit, Resümee zu ziehen und die Besten der Besten zu küren. (mehr …)
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CONVERGE @ Arena Wien

Nach dem schwachen Auftritt im August dieses Jahres sind die Ausnahmetalente von CONVERGE endlich wieder auf dem richtigen Pfad und begeisterten gestern Abend durch pure Energie. Mit dabei: THE SECRET, A STORM OF LIGHT und TOUCHÉ AMORÉ. (mehr …)
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THE CASUALTIES & DRITTE WAHL @ Arena Wien

Was soll man noch groß über THE CASUALTIES und DRITTE WAHL sagen? Jeder, der die Bands kennt, weiß was ihn bei einer Liveshow erwartet: Schweiß, Bier, Pogo und kraftvoller Punk Rock! (mehr …)
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DANKO JONES @ Arena Wien

Das gestrige Konzert in der Arena Wien bewies einmal mehr, warum DANKO JONES nach ihrem Sänger und Frontmann benannt sind – wer so viel Power hat und mit Selbstironie den Egomanen raushängen lässt, kann einfach keinen anderen Bandnamen zulassen. Dazu aber später mehr … (mehr …)
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RANCID @ Arena Wien

Europatourauftakt zum zwanzigsten Bandgeburtstag in Wien. Das ist ja mal eine Ehre! RANCID wussten genau, wie man so etwas feiert und das, obwohl kurzzeitig die Welt unterzugehen drohte. (mehr …)
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SÓLSTAFIR, eine Liebeserklärung

83 Tage ist es her, seitdem ich SÓLSTAFIR beim PAGANFEST 2012 in Wien fotografiert habe. In dieser Zeit habe ich die Band und ihr kreatives Umfeld immer mehr zu schätzen gelernt. Darum gibt's jetzt eine Liebeserklärung, Analyse, Essay, Pamphlet an/von/über/zu/durch/bei/wasauchimmer SÓLSTAFIR - und bisher unveröffentlichte Hammerfotos vom PAGANFEST 2012-Auftritt! Für mich ist die Musik SÓLSTAFIRs die perfekte akustische Untermalung der Seele Islands: Melancholisch, düster, gezeichnet von Verlust und inneren Dämonen, ausgestattet mit der Schönheit der Traurigkeit. Das ganze wird sorgfältig verpackt in mal langsame, mal schnelle Rhythmen, zu denen Sänger Aðalbjörn Tryggvason mal auf Isländisch (Album "Svartir Sandar", 2011), mal auf Englisch (Alben "Masterpiece of Bitterness", 2005 und "Köld", 2009) die Texte vorträgt. Gitarrist Sæþór "Gringo" Maríus Sæþórsson (mehr …)
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Das Sigma 17-70mm f/2,8-4 als Konzertobjektiv

Nachdem zur Zeit etwas der Wind aus den Konzertfotografie-Segeln ist (kaum interessante Konzerte bzw. Akkreditierungen lassen auf sich warten) werde ich mal eine neue (und stets beliebte) Rubrik einführen: Ausrüstungs-Reviews! Los geht's mit dem Sigma 17-70mm f/2,8-4 DC Makro OS HSM: (sämtliche Angaben sind natürlich subjektiv und auf die Nikon-Fassung des Objektivs bezogen) ATLAS LOSING GRIP @ 21mm (mehr …)
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KEIN BOCK AUF NAZIS @ Arena

Am Eingang zur Arena wegen meinem Shirt gleich mal als Nazi deklariert - klar, KRAWALLBRÜDER sind ja auch so ganz pöhse pöhse Rechtsrockers! Das muss ja stimmen, denn es steht sicher auf ein oder zwei Seiten im Internet!. Naja gut, den Securities sei verziehen. Lieber einmal zu viel nachgefragt, als einen Faschist im Haus zu haben. Wär aber komisch, wenn sich ein rechter Spinner gerade auf ein Festival mit dem Namen KEIN BOCK AUF NAZIS verirrt ...Nach diesem kleinen Zwischenfall ging's aber zum Glück verdammt locker zu. Wie es sich für Punk Rock gehört, gab es diesmal keinen Graben vor der Bühne. ZSK, FAHNENFLUCHT, BENZIN, ATLAS LOSING GRIP und THE GOGETS sind immerhin Bands zum Anfassen!Für mich hieß das allerdings, dass der Großteil der Fotos von den - mehr oder weniger - ruhigen Seiten gemacht werden müssen. Das alles hatte aber auch einen positiven Nebeneffekt: die bekannte 3-Songs-Regel war somit außer Kraft. ZUM GLÜCK! Denn wäre es nicht so gewesen, hätte ich wohl kaum Joshis (ZSK, Vocals) Stage Dive vom Verstärkerturm ablichten können (siehe weiter unten)!Danke übrigens wieder mal an subtext.at! Dort gibt's in den kommenden Stunden auch einen ausführlicheren Konzertbericht :) So, jetzt kommen die Fotos!THE GOGETSATLAS LOSING GRIPBENZINFAHNENFLUCHTZSKDas war's wieder mal! Danke für's Reinschaun. Kommentare, Kritik, Liebesbriefe sind wie immer erwünscht.Stay Tuned, denn am 20. April geht's weiter mit den US-Punk'n'Roll Underdogs von RENO DIVORCE im Gei Timelkam!
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PAGANFEST 2012 @ Arena

14:30 Uhr, die Tore der Arena Wien öffnen sich und bereits dutzende wartende Metal-Heads strömen in die große Halle. Denn das ausverkaufte PAGANFEST 2012 lud zum Tanz. Musikalisch wurde Folk-, Viking- und Pagan Metal vom Feinsten geboten. 8 Bands, die über 9 Stunden lang den rund 1.000 Fans mächtig einheizten.Faire Spielzeiten von ca. 45 Minuten (bei den Hauptacts natürlich etwa eine halbe Stunde mehr) und kurze Umbauzeiten sorgten dafür, dass die Menge kaum zum Abkühlen kam.Und ich als erstmals offiziell akkreditierter Konzertfotograf ganz vorne mit dabei! Ja, das gefällt! :-)Gestartet wurde der Tag durch die Tschechen von CRUADALACH, die für den Wien-Stop der Tour den PAGANFEST Support-Slot gewonnen hatten. Trotz des frühen Starts hatten sich bereits einige tapfere Fans vor der Bühne versammelt und zeigten ganz klar, wie man einen Opening Act unterstützen sollte.Leider gibt's von denen keine Fotos, da ich eine gute Stunde auf meinen Fotopass warten musste :-/ Naja, Pech!Nach einer kurzen Verschnaufpause enterten die Isländer SÓLSTAFIR die Bühne und sorgten für einen kleinen Kulturschock. Statt Viking Metal gab’s psychedelischen Rock, der irgendwo zwischen PINK FLOYD und SENTENCED zuhause ist. Doch bereits nach wenigen Takten hatte sich das Publikum akklimatisiert und genoss die Abwechslung.Kurz durchatmen und weiter ging‘s. Nach dem psychedelischen Ausflug knüppelten HEIDEVOLK aus dem niederländischen Gelderland mit melodischem Pagan Metal wieder etwas Gewohntes und Vertrautes in die Ohren der Fans. Trotz der bösen und ernsten Blicke, mit denen die niederländischen Sagen besungen wurden, merkte man der Band an, wie viel Spaß sie doch auf der Bühne hatten. Passend zu den Trinkliedern wurde dann auch gleich das Trinkhorn gezückt und mental mit den Leuten vor der Bühne angestoßen.Im Anschluss wurde düsterer transilvanischer Folk Metal von den rumänischen NEGURA BUNGET zum Besten gegeben. Das Publikum wirkte schnell überzeugt und Alpenhorn, Panflöte und geklopftes Holzbrett untermalten die mystische Stimmung der Band.Noch einmal kurz Luft holen und schon ging’s weiter mit dem ersten großen Publikumsliebling des Abends. EQUILIBRIUM aus Bayern schafften es mit ihrem epischen Pagan Metal, der tobenden, moshenden Meute selbst das letzte Tröpfchen Schweiß aus den Poren zu locken. Bombastischer Sound, alle „Greatest Hits“ … ein rundum gelungener Auftritt, der wohl niemanden unbefriedigt zurückließ.Die Iren PRIMORDIAL sorgten wieder für etwas Abwechslung im Line-Up. Ruß- und Blutverschmiertes Gesicht und Arme, Springerstiefel, Patronengürtel – „Krieg, Leid & Vernichtung“ triefte aus jeder Pore des Sängers Alan Averill. Der Oscar für das beste Bühnen-Make-Up geht ohne Zweifel an PRIMORDIAL. Musikalisch solide wurden die Erwartungen der Fans bedient.Nun ging’s an die Substanz des ganzen: Es war Headliner-Zeit!Humppa-triefender Folk Metal versetzte das Publikum in Rage, als KORPIKLAANI aus Finnland die Bühne in ein mittelalterliches Wirtshaus verwandelten. Spaß & gute Laune waren vorprogrammiert und wurden natürlich prompt geliefert. Keine großen Überraschungen, solide Show.Spätestens jetzt schmerzten wohl bei jedem die Füße und es war Zeit für die Krönung des Abends: die schweizer Folk Metal Kapelle, die sich innerhalb von wenigen Jahren vom Underground-Tipp zum Massenphänomen gemausert haben – ELUVEITIE (bitte beachten: das spricht man „el-wei-ti“ aus!)Es war vorherzusehen: Die Band begeisterte und lieferte eine grandiose Show auf sehr hohem Niveau ab. Mit Headbangen, Moshpits und Crowdsurfer bedankte sich das Publikum prompt bei den keltischen Troubadouren, während die Songs lautstark mitgesungen wurden. Man hatte Spaß – sowohl vor, als auch auf der Bühne.Alles in allem ein nahezu perfektes Konzert, das dem Namen PaganFEST mehr als gerecht wurde.So, das war's! Weiter geht's (konzertfototechnisch) am 7. April mit KRAWALLBRÜDER!Stay tuned ;-) Aja und wie immer: Feedback & Kommentare sind erwünscht :-)
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