ALESTORM: Seeschlacht in der ((szene)) Wien

ALESTORM können's noch immer – plündernd, raubend und saufend wurde die schwarze Flagge der Piraterie gehisst und die ausverkaufte ((szene)) Wien mit einer vollen Breitseite True Scottish Pirate Metal kurz und klein geschossen. Unterstützt wurden die Freibeuter dabei durch: CRIMSON SHADOWS, BRAINSTORM und TROLDHAUGEN. (mehr …)
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BEHEADED – Hitzetod in der ((szene)) Wien

BEHEADED, ihres Zeichens maltesischen Death Metal-Giganten, kämpften sich trotz gefühlten 50 °C auf der Bühne mit DAYS OF LOSS, EYES IN THE VOID, FILTHY CHARITY und SORS IMMANI durch den Abend. (mehr …)
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Protest in der ((szene))!

Die volle Progressive Metal-/Mathcore-Breitseite gab es diesen Samstag in der ((szene)) Wien auf die Trommelfelle. Mit dabei waren die Kanadier PROTEST THE HERO, ihre Landsmänner INTERVALS, sowie die beiden britischen Bands TESSERACT und THE SAFETY FIRE.
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Wall of Folk & blanke Brüste

... waren nur einige der Attraktionen beim gestrigen FIDDER'S GREEN-Konzert in der vollen ((szene)) Wien. Dazu gab es noch Späßchen von Frontmann Albi, BLUE MAN GROUP-esques Sologetrommel und ein Bandcrowdsurfing der höchsten Güte. Vor all diesen schönen Highlights durften LIVING LÂCHE aus heimischen Gefilden den Anheizer spielen. Mit rustikalem Alm-Charme, Selbstironie und beachtlichem Anhang im Schlepptau nutzten die sechs Lederhosen- und Dirndl-Punks ihre Spielzeit, um dem österreichischen "Folk" – auch genannt Volksmusik – die nötige Irish/Celtic Folk-ige Coolness einzudreschen. So kam es dann auch mal vor, dass zu einem Song über gegenseitigen Fellatio mitgepogt wurde. Mission also mehr als gelungen! Was im Anschluss folgte, war eine bombenfeste Erinnerung, warum ich mich vor etlichen Jahren in FIDDLER'S GREEN verliebt habe. Irisch angehauchter "Speed Folk" mit genug Druck und Energie, um gegen langweilige Genrekonventionen anzukämpfen, der besonders vor einem mitfeiernden Publikum zu Höchstleistungen aufläuft. Während beim vergangenen Mittelalterspektakel aufgrund des Exotenstatuses ("Folk Punk bei einem Mittelalterrock/-metalfest?") die generelle Publikumsbeteiligung etwas litt, so trumpften die sechs Mittelfranken in der gestopften ((szene)) vollends auf. Belohnt wurden sie dafür mittels barbusigen Konzertbesuchern beiderlei Geschlechter. Setlistmäßig war auch alles vertreten, was das Folk Punker-Herz höherschlagen lässt. "Sporting Day", "Queen of Argylle", das obligatorische "Folk's Not Dead" und das antike "Donkey Riding" (samt kollektivem Schulternreiten) – you name it, they played it! Die patentierte Wall of Folk sorgte dabei ebenso für gute Laune, wie das exzessive Mengenbad, zu dem sich die FIDDLER hinreißen ließen. Was bleibt am Schluss noch zu sagen? FIDDLER'S GREEN kamen, feierten zum Abschluss der Winners & Boozers Tour eine fantastische Party und blieben sogar noch für ein paar Autogramme – ein perfekter Abend also, den man ruhigen Gewissnes wiederholen sollte!
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Top 10 Konzerte 2013

Die große Weihnachtsfresserei ist vorbei und die Zeit der unsäglichen, nervigen und beschissenen Jahresrückblicke ist angebrochen. Da will ich doch gleich mal mitmischen! Hier also die Top 10 der besten Konzerte des Jahres. Die Kriterien für eine Platzierung liegen weniger auf technischen Dingen, wie Setlist, Tonmischung und Besucheranzahl, sondern auf Feeling, Genialität und "Ich würde mein linkes Ohrlapperl opfern, um das nochmal zu erleben!". (mehr …)
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Laute Nacht, unheilige Nacht!

BLOODSUCKING ZOMBIES FROM OUTER SPACE @ ((szene)) Wien: Zugegeben, der Wortwitz war aufgelegt, aber das macht ja nix! Denn das mittlerweile siebte Unholy X-Mess Jamboree der BLOODSUCKING ZOMBIES FROM OUTER SPACE war wirklich laut und unheilig genial. Das Jamboree ist mit diversen Coversongs, Weihnachtsliedern, Geschenken und einer erweiterten ZOMBIES-Setlist sowieso ein Fixtermin und schon allein die detaillierten Kostüme von Dead Richy Gein und seinen Untoten sind ein Fest. Unterstützt wurden die ZOMBIES dabei vom Bastardkind von THE MISFITS und ANGEL WITCH, welches im Sandkasten zu viel mit Glenn Danzing und THE 69 EYES spielen durfte: THE FRIGHT. Die deutschen Horrorrock 'n' Roller begeisterten mit stimmigen Horrorpunk mit enormen Heavy Metal- und Rockeinflüssen und sind übrigens der Anspiel-/Livetipp des Abends. Seitens der BLOODSUCKING ZOMBIES FROM OUTER SPACE wurde ebenfalls alles geboten, was das Herz begehrt. Anfänglich getarnt als gesund aussehende Variante von GUNS 'N' ROSES, schossen die ZOMBIES einen GNR-Evergreen nach dem anderen unters Volk, überzeugten mit ihren eigenen Hits, sowie dem ein oder anderen obligatorischen Weihnachtssong. Als wäre das nicht schon genug gewesen, gabs als besonderes Schmankerl noch die Prämiere des neuen Videos zu "Radio Active"! Das 7th Unholy X-Mess Jamboree war also wieder mal ein Ereignis der Extraklasse und die B.Z.F.O.S. haben sich hier locker einen Platz in der diesjährigen Top 10 gesichert. Dies war übrigens das letzte Konzert hier auf WET-photo! Was noch folgt, ist der obligatorische Jahresrückblick mit Top 10-Liste (leider nicht von Oliver Geissen moderiert ...).
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Der Tod aus Thüringen – EISREGEN @ ((szene))

Der fleisch- und bandgewordene Splatter-Horrorfilm namens EISREGEN kehrte am Freitag nach fast genau einem Jahr wieder auf die Bretter der ((szene)) Wien zurück. Mit im Gepäck: die Metzger von DEBAUCHERY, sowie die drei Lokalhelden TEUFELSKREIS, AMONG RATS und HARMANIC. AMONG RATS, die das gestrige Schlachtfest starten durften, standen bereits seit längerem auf meiner "Must See"-Liste. Ihr Ruf eilt den vier Oberösterreichern voraus und wenn man die Band live erlebt, weiß man auch warum. Der Death Metal-lastige Grindcore (bzw. Grindcore-lastige Death Metal?) wirkt frisch und haut kräftig in die Fresse. Den Schlag ins Gesicht fürchteten offensichtlich einige der Zuschauer und gingen lieber auf Sicherheitsabstand im hinteren Sektor des Konzertsaales. Selber schuld, denn auch wenn AMONG RATS gerne böse Dreinschauen, gebissen haben sie meines Wissens noch niemanden. Bei TEUFELSKREIS (Sänger Ronny kennt man noch vom letztjährigen EISREGEN-Gig, bei dem er mit INSANITY auftrumpfte) war dann auch schon mehr Bewegung im Saal. Kein Wunder, denn die Band zog eine massive Anhängerschaft aus Fans, Freunden und Familie an und TEUFELSKREIS-Shirts und -Pullis gewannen schnell die Oberhand. Spätestens nach den ersten paar Songs merkte man auch, warum das so war: Astreiner, extremst schwerer, aber dennoch schneller Hard Rock mit starken Heavy Metal-Einflüssen! Gepaart mit dem eigensinnigen Gesang von Ronny (Stagename Mephisto) ergab das eine explosive Mischung, zu der ohne Bedenken abgerockt werden konnte. DIE Überraschung des Abends, waren für mich dennoch HARMANIC. Thrashiger Death Metal der höchsten Güte und eine sympathische Liveshow, die man nicht oft erlebt. Wie genau es die fünf Wiener geschafft haben, seit über sechs Jahren unter meinem Radar zu fliegen, ist mir ein Rätsel. Klarer Anspieltipp – klarer Liveshowtipp – klarer Support-Those-Guys-Tipp! Nach den drei Vertretern der heimischen Metalfraktion übernahmen die Metzger aus Stuttgart die Bühne. DEBAUCHERY begeisterten bereits während der Umbauzeit mit den filigran gearbeiteten, minimal sexualisierten Mikrophonständern. "Sex, Gewalt und gute Laune" ist offenbar die Lebenseinstellung von DEBAUCHERY. Der blutige Feministenalbtraum überzeugte aber nicht nur dank verstümmelter Schaufensterpuppen (die Blood Babes), sondern trumpfte auch mit ihrem – leicht sarkastischen und dezent selbstironischem – Death Metal mit starken Rock 'n' Roll-Einflüssen auf. Alleine dafür hätte sich schon die Anreise in die ((szene)) Wien gelohnt. Das Cocktailkirscherl auf diesem ganzen morbiden Metal-Eisbecher, war jedoch trotzdem – wie zu erwarten – der Tod aus Thüringen um Sänger Blutkehle Roth. Es fällt schwer, bei EISREGEN nicht über ihren angeblichen Beitrag zur Verrohung der Jugend und die etlichen, dem Verbreitungsverbot unterliegenden CDs zu reden. Doch das Quintett vom Rand des Thüringer Waldes liebt und lebt diesen Ruf. Dementsprechend sortiert war auch die Setlist. "Greatest Hits" wie "1000 Tote Nutten", "Eisenkreuzkrieger" und das obligatorische "Elektrohexe" sorgten erwartungsgemäß für Stimmung. Auch der Kontrast zu diesen schnelleren Songs gelang EISREGEN spielend: mit "Mein Eichensarg" wurde erneut tief in der Bandvergangenheit gewühlt und auch der obligatorische Closer "Erscheine" traf den Geschmack der Fans. Unter den Tisch fiel jedoch – zum allgemeinen Unmut – "Krebskolonien". Rufe danach wurden relativ schnell laut, doch die Blutkehle wies diese schnell mit einem "Immer das Gleiche wird ja langweilig" zurück – zu Recht! Beschweren konnte sich bei der 15 Songs (bzw. 16 mit Intro) umfassenden Setlist kaum jemand, denn abermals lieferten EISREGEN dank des gelungenen Querschnitts ihres Schaffenswerks eine astreine Liveshow ab, die der letztjährigen in kaum einem Punkt nachstadn. Die Lust auf ein erneutes Treffen im nächsten Jahr wurde erfolgreich geweckt/verstärkt!
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Die dunkle Stille Wiens – DARK TRANQUILLITY @ ((szene))

Als einer der Grundpfeiler der Göteborger Schule des Melodic Death Metals sind DARK TRANQUILLITY bereits seit über 20 Jahren im Geschäft – am Donnerstagabend wurde in der ((szene)) Wien ein bombastischer, nostalgisch angehauchter Querschnitt durch das gesamte Schaffenswerk geboten. Unterstützt wurden sie dabei von TRISTANIA und AEOS OF ASHES. (mehr …)
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TANKARD & MORTAL STRIKE @ ((szene)) Wien

Wer dreißig Jahre hauptberuflich säuft und gerne mal wochenlang durchfeiert, muss doch dem Grabe nahe sein – so könnte man meinen, doch die deutschen Thrasher TANKARD bewiesen am Samstag das absolute Gegenteil. Unterstützt von MORTAL STRIKE und FOUR IN A CAGE ließen die Deutschen das Bier in Strömen fließen. Bevor TANKARD aber am Samstagabend die Bühne der ((szene)) Wien enterten, zeigten die wiener Thrash Metal-Helden MORTAL STRIKE, dass der internationale Durchbruch kaum noch auf sich warten lassen kann. Das von der Band für sich beanspruchte Neongrün war an diesem Abend die bestimmende Farbe am Veranstaltungsort. Gefühlte zwei Drittel der Anwesenden waren allem Anschein nach zu gleichen Teilen wegen MORTAL STRIKE und TANKARD erschienen. Zu Recht, wie MORTAL STRIKE einmal mehr brachial bewiesen. Während des 45-minütigen Sets eilte man von einem Hoch zum Nächsten; Verschnaufpausen wurden wegrationalisiert. Vom Opener weg wurde dem Publikum deftig in den Hintern getreten und dieses danke es der Band mit ekstatischem Headbangen und einer durchaus passablen Wall of Death. Den Höhepunkt markierte sowohl für Fans als auch für MORTAL STRIKE das Medley "Es geht Rund". Beim darin eingebauten TANKARD-Cover "Schwarz-Weiß wie Schnee" ließ es sich TANKARD-Sänger Gerre nicht nehmen, den Jungs persönlich unter die Arme zu greifen/das Mikro zu zerbrüllen. Resultat: Glück pur! Die Setlist gibt es übrigens hier. Nach dieser extremst starken Vorlage, hatte es Vorband #2 mehr als schwer. Auch der Stil von FOUR IN A CAGE – moderner Metalcore – passte nicht gerade gut in das Line-Up. So war zwischen den beiden Thrash Metal-Bands des Abends die Konzerthalle schwach frequentiert. Schade für FOUR IN A CAGE, denn musikalisch hätten die vier Niederösterreicher einiges zu bieten. Um 22:05 Uhr war es dann endlich soweit: Aktuelles Album, dreißigjähriges (ununterbrochenes!) Bandbestehen gefeiert und wieder auf Tour – TANKARD blieben in der ((szene)) Wien wahrlich nicht hinter den Erwartungen zurück. Auch sie trumpften mit einem Hit nach dem anderen auf und ernteten dafür trommelfellbelastende "YEAAAAH!"-Schreie und fliegende volle Bierbecher. Gerade letzteres passt einfach zum Image von TANKARD wie die Faust aufs Auge. Wer seit drei Jahrzehnten erfolgreich über Suff, Alkohol, Exzesse und Katerstimmung singt, darf auch beruhigt in Bier baden. "Gefährlich" für Fans wurde es lediglich in der ersten Reihe, denn Sänger Gerre lehnte sich gerne mal nach vorne und schnappte sich das ein oder andere Bier. Böse Blicke erntete er natürlich nicht, denn hier ist es mehr als eine Ehre, wenn der Becher gekapert wird. Neben all den Promille und Hopfengetränken kam auch das Musikalische nicht zu kurz. "Die With a Beer in Your Hand", "The Beauty And the Beast", "Metal Ladyboy", "Space Beer" – kaum ein Songwunsch blieb offen und nach über eineinhalb Stunden konnte man klatschnass und überglücklich die Heimreise antreten (oder in den wiener Beisln weiter dem Alkohol fröhnen). Also hoch die Krüge und ein Prost auf die nächsten 30 Jahre TANKARD!
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NEKROMANTIX @ ((szene)) Wien

Nach knapp zehn Jahre hat es die dänischen Psychobillyhelden um Bassist Kim Nekroman endlich wieder nach Wien verschlagen. In der ((szene)) wurde die Rückkehr der NEKROMANTIX natürlich gebührend gefeiert - unterstützt durch die Ungarn THE HELLFREAKS und GORILLA, sowie CREEPING DEMONS. Die CREEPING DEMONS aus Bayern, die den Start in den Abend lieferten haben wir zwar leider verpasst, doch im Gespräch mit einigen Konzertbesuchern fielen eindeutig positive Meldungen über die drei Psychobillies. Ebenfalls extremst positiv fielen die Ungarn THE HELLFREAKS auf. Sängerin Sue ist dabei nicht nur das optische Verkaufsargument der Psychobilly/Horrorpunk-Truppe, sondern verfügt auch über eine grandiose Stimme und Rampensauqualitäten. Rampensäue der anderen Art hingegen, sind die Landsmänner der HELLFREAKS, GORILLA. In klassischer Besetzung mit Schlagzeug, Kontrabass und Sänger/Gitarrist zeigten die drei Herren, wie man mit extremst eingängigem Psychobilly und perfekt geübten Psychoblick das Publikum unterhält. Die Latte für NEKROMANTIX lag also bereits durch die Vorbands sehr hoch und dennoch schafften es die drei Psychobillylegenden - wie erwartet - dem Ganzen die Krone aufzusetzen. Kim Nekroman und sein sargförmiger Kontrabass sorgten natürlich wieder für den optischen Coolnessfaktor und die Setlist tat ihr Übriges: überwiegent "Oldies but Goldies" und "Greatest Hits" - "Alive", "Gargoyles over Copenhagen" und die Zugabe "Who Killed the Cheerleader?" waren natürlich die Highlights der hitgespickten Setlist. Der perfekte Soundtrack um Wrecken, Moshen und Pogen. Bleibt nur zu hoffen, dass der nächste Wienbesuch von Herrn Nekroman und Bagage nicht weitere zehn Jahre auf sich warten lässt!
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SICK OF IT ALL @ ((szene)) Wien

Eine der Legenden des Hardcores lud am 27. Juni in der ((szene)) Wien zum gemeinsamen Tanz. Unterstützt von BURY YOUR DEAD bissen sich die Gebrüder Koller & Band anfangs jedoch am schläfrigen Publikum etwas die Zähne aus. (mehr …)
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