THE MODERN AGE SLAVERY – Deathcore im Keller / Aera Wien

THE MODERN AGE SLAVERY aus Italien kann man getrost als kleines Death Metal/-core-Juwel bezeichnen. Brachiale, CARNIFEX'esque Knüppelei und ein Workout, bei dem der Schweiß in Strömen fließt. Unterstützt wurden sie vergangenen Freitag im Aera von den lokalen Death-Kanten TAXIDERMIST und CATASTROFEAR. (mehr …)
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MetalDays 2016: der lauteste Urlaub der Welt / Tolmin, Slowenien

Hach, das MetalDays - es ist eine Hassliebe, die ich mit dem wohl schönsten Festival der Welt verbinde. Hin- und Hergerissen zwischen Strand, Suff, NAPALM DEATH, MELECHESH, BLIND GUARDIAN, DEVILDRIVER, CATTLE DECAPITATION und vielen anderen Größen der internationalen Metalszene. (mehr …)
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MetalDays 2015 – fünf Tage Wahnsinn und ein Fazit

Im Schlepptau von DAEDRIC TALES hat es mich zu meinem ersten Festival außerhalb von Österreich verschlagen. Trotz unerträglicher Hitze war das MetalDays 2015 definitiv eine Reise wert und zählt ohne Frage zu den Perlen der europäischen Festivalszene! (mehr …)
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Chords and Ink #8 – Ronny Kandl

Bei Chords and Ink präsentieren fantastische Musiker die Tattoos, die ihnen am wichtigsten sind und erzählen die Geschichten dahinter.

Chords and Ink #8 geht mit Ronny Kandl von CATASTROFEAR an den Start. Im Rahmen des Metalheads Against Racism am Wiener Donauinselfest haben wir uns über sein Tattoo ausgetauscht. Über Ronny Ronny ist seit Jahresanfang einer der beiden neuen Gitarristen der wiener Old School Death Metal-Brigade CATASTROFEAR. Hauptberuflich ist er "seit gefühlten tausend Jahren" gelernter Starkstrommonteur - es könnte wohl keinen passenderen Beruf für einen E-Gitarren-Fanatiker geben - und kümmert sich abseits der Musik um seinen Hund und Garten. Und um seine bessere und schönere Hälfte, so Ronny. Das Tattoo Das Tattoo ist die Flagge vom vereinigten Königreich, gehalten als Black & Grey Arbeit. Darunter die Jahreszahl 2013. Zur Bedeutung des Tattoos meinte Ronny folgendes: "Jeder der tättowiert ist, weiß, dass hinter jedem noch so kleinen oder hässlichen Tattoo in irgendeiner Form eine Geschichte oder Erinnerung steht. Doch mit diesem verbinde ich viele aufregende, schöne Stunden und Tage. 2013 flogen wir mit der gesamten Familie nach London um den Geburtsort meiner Schwiegeroma zu besuchen. Doch es war ein erklärtes Ziel ein besonderes 'Souvenier' mit nach hause zu nehmen. Direkt nach der Ankunft habe ich dementsprechend Termine vereinbart. Das Motiv war für uns mehr oder weniger logisch. Am Tag nach dem Studiobesuch waren wir bei einem Konzert von EXODUS und SHRAPNEL im legendären Underworld in Camden. Sowohl die Location, als auch die Bands und das Publikum waren beeindruckend. Seitdem träume ich davon, dort aufzutreten. Dieses Tattoo ist für mich nicht nur die Erinnerung an einen tollen Urlaub, sondern auch an gute Musik, tolle Menschen, eine wundervolle Stadt und das Gefühl von 'hier gehören wir hin'." Tattoo-Artist: Adrian / Kings Cross Studio nahe dem bekannten Bahnhof Kings Cross Besten Dank an Ronny für diese detaillierte Beschreibung der Hintergrundgeschichte und für's Mitmachen bei Chords and Ink! Mehr von Chords and Ink.
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THE AGONIST @ Viper Room

Melodic Death Metal-SängerINNEN sind ja nicht gerade eine Häufigkeit. Eine davon hat sich mitsamt Band am Dienstagabend nach Wien getraut: Neuzugang Vicky Psarakis rollte mit THE AGONIST durch den Viper Room - ganz nett. Ebenfalls mit auf der Dampfwalze waren die Wiener von DEATHTALE und EYES IN THE VOID. (mehr …)
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BEHEADED – Hitzetod in der ((szene)) Wien

BEHEADED, ihres Zeichens maltesischen Death Metal-Giganten, kämpften sich trotz gefühlten 50 °C auf der Bühne mit DAYS OF LOSS, EYES IN THE VOID, FILTHY CHARITY und SORS IMMANI durch den Abend. (mehr …)
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Metalheads against Racism Vol. 3 – DIF 2014

Beim Metalheads against Racism war "Laut gegen Rechts" bereits zum dritten Mal das Wort zum DIF-Sonntag. Mitgegrowlt, -gethrasht und gemosht haben u.a. MORTAL STRIKE, DURKHEIM, PURIFY, EMILY'S BLEEDING, uvm. (mehr …)
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Escape Metalfest 2014

Beim Escape Metalfest 2014 durften an zwei Tagen zahlreiche heimische Metal(core)bands ihr Können präsentieren und die Katakomben der Hauptstadt erschüttern! Unter anderem mit: REAP, BRUTE, NORIKUM, EYES IN THE VOID, uvm. (mehr …)
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Schreie aus dem Dschungel

Ein gutturales "ROOOOTS, BLOODY ROOOOTS!" beendete den animalischen Auftritt der brasilianischen Death Metal-Legende SEPULTURA. Zuvor konnten die Anwesenden auch noch hochkarätigen Support genießen: MORTILLERY, FLOTSAM AND JETSAM und LEGION OF THE DAMNED. (mehr …)
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Das Knurren im Untergrund

SIX FEET UNDER @ Viper Room Wien: Wenn ein siebensaitiger Bass trommelnd ein infernalisches Geknurre und Gebelle unterstützt; wenn Blastbeats und eine heulende Gitarre die Kellergewölbe Wiens zum Erzittern bringen, bedeutet dies eines: eine der gigantischsten und intensivsten Death Metal Bands dieser Ära gibt im Viper Room alles. Bevor SIX FEET UNDER jedoch den Höhepunkt des Abends markierten, zeigten vier weitere, nicht weniger exzellente Bands, was sie zu bieten haben. Minimalismus und Brachialität haben sich die US-Deather HATE STORM ANNIHILATION ganz dick auf die metaphorischen Fahnen geschrieben. Sänger/Gitarrist + Drummer + gemeinsam Reindreschen was das Zeug hält – mehr braucht man nicht um guten Death Metal zu produzieren. In eine gänzlich andere, aber nicht weniger ansprechende Kerbe knüppelten im Anschluss die Oberösterreicher UZZIEL. Etwas Thrash Metal, ein bisschen Melodic Death, ein Hauch von Neue Deutsche Härte und viel Theatralik. Das Resultat kann nicht gut in Worte gefasst werden und sollte definitiv der Einfachheit halber live erlebt werden! Die nächsten Livegigs von UZZIEL kann man sich ja mal hier zu Gemüte führen. Während bei HATE STORM ANNIHILATION unendlich viel Platz auf der Bühne war, schien diese unter der Masse der Schweden NOX VORAGO beinahe zusammenzubrechen. Die sechs Musiker nutzten den begrenzten Raum dennoch perfekt aus und lieferten in tiefster Finsternis progressiven Symphonic Death Metal mit Keyboardunterstützung ab. Wie schon UZZIEL, erschwerten auch die Norwegischen VREDEHAMMER eine eindeutige Klassifizierung. Klar, es war Black Metal ABER da donnerte im Hintergrund und Unterbewusstsein noch etwas anderes mit. Vielleicht das Wikingerblut der drei Norweger? Vielleicht das sympathische Auftreten von Sänger/Gitarrist Per Valla? Vielleicht wars auch einfach nur der Gratis-Jägermeister, den die Band freizügig unters/ins Volk kippte. Eines steht zweifelsfrei fest: VREDEHAMMER alleine wären eine Anreise in den Viper Room wert gewesen und gelten als DER Anspieltipp des Abends! Der absolute Höhepunkt manifestierte sich – wie bereits eingangs erwähnt – dann in Form von Chris Barnes & Mannen. Die gedreadlockte Ausnahmeerscheinung mit Löchern in den Ohrläppchen, durch die ganze Bierflaschen passen würden, erwies sich sehr schnell als ein Mann des Volkes. Ein Späßchen hier, ein Fistbump da – dazwischen wurde der eigenen Stimme alles abverlangt und mit den Dreadlocks herumgepeitscht. Auch die Dankbarkeit und Freude, hier sein zu können, nimmt man Herrn Barnes ehrlich ab. SIX FEET UNDER hatten schlicht Spaß auf der Bühne und genossen die – natürlich viel zu kurze – Zeit. Das dies vor allem auf die Wechselwirkung Band<->Publikum zurückging, war klar. Und vor der Bühne wurde daher auch gebührend abgefeiert. Moshpits & Headbanging Deluxe sorgten für Stimmungshochs und Schweißflecken und die Setlist tat ihr übriges. Das obligatorische "Shadow of the Reaper" oder "The Day the Dead Walked" waren ebenso vertreten, wie der CANNIBAL CORPSE-Evergreen "Hammer Smashed Face". Frei nach dem Tourmotto "Xmas in Hell" wurde die besinnliche Adventszeit also erfolgreich vernichtet und das ausklingende Jahr gebührend gefeiert. Link-Liste: SIX FEET UNDER @ facebook VREDEHAMMER @ facebook UZZIEL @ facebook HATE STORM ANNIHILATION @ facebook NOX VORAGO @ facebook
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Der Tod aus Thüringen – EISREGEN @ ((szene))

Der fleisch- und bandgewordene Splatter-Horrorfilm namens EISREGEN kehrte am Freitag nach fast genau einem Jahr wieder auf die Bretter der ((szene)) Wien zurück. Mit im Gepäck: die Metzger von DEBAUCHERY, sowie die drei Lokalhelden TEUFELSKREIS, AMONG RATS und HARMANIC. AMONG RATS, die das gestrige Schlachtfest starten durften, standen bereits seit längerem auf meiner "Must See"-Liste. Ihr Ruf eilt den vier Oberösterreichern voraus und wenn man die Band live erlebt, weiß man auch warum. Der Death Metal-lastige Grindcore (bzw. Grindcore-lastige Death Metal?) wirkt frisch und haut kräftig in die Fresse. Den Schlag ins Gesicht fürchteten offensichtlich einige der Zuschauer und gingen lieber auf Sicherheitsabstand im hinteren Sektor des Konzertsaales. Selber schuld, denn auch wenn AMONG RATS gerne böse Dreinschauen, gebissen haben sie meines Wissens noch niemanden. Bei TEUFELSKREIS (Sänger Ronny kennt man noch vom letztjährigen EISREGEN-Gig, bei dem er mit INSANITY auftrumpfte) war dann auch schon mehr Bewegung im Saal. Kein Wunder, denn die Band zog eine massive Anhängerschaft aus Fans, Freunden und Familie an und TEUFELSKREIS-Shirts und -Pullis gewannen schnell die Oberhand. Spätestens nach den ersten paar Songs merkte man auch, warum das so war: Astreiner, extremst schwerer, aber dennoch schneller Hard Rock mit starken Heavy Metal-Einflüssen! Gepaart mit dem eigensinnigen Gesang von Ronny (Stagename Mephisto) ergab das eine explosive Mischung, zu der ohne Bedenken abgerockt werden konnte. DIE Überraschung des Abends, waren für mich dennoch HARMANIC. Thrashiger Death Metal der höchsten Güte und eine sympathische Liveshow, die man nicht oft erlebt. Wie genau es die fünf Wiener geschafft haben, seit über sechs Jahren unter meinem Radar zu fliegen, ist mir ein Rätsel. Klarer Anspieltipp – klarer Liveshowtipp – klarer Support-Those-Guys-Tipp! Nach den drei Vertretern der heimischen Metalfraktion übernahmen die Metzger aus Stuttgart die Bühne. DEBAUCHERY begeisterten bereits während der Umbauzeit mit den filigran gearbeiteten, minimal sexualisierten Mikrophonständern. "Sex, Gewalt und gute Laune" ist offenbar die Lebenseinstellung von DEBAUCHERY. Der blutige Feministenalbtraum überzeugte aber nicht nur dank verstümmelter Schaufensterpuppen (die Blood Babes), sondern trumpfte auch mit ihrem – leicht sarkastischen und dezent selbstironischem – Death Metal mit starken Rock 'n' Roll-Einflüssen auf. Alleine dafür hätte sich schon die Anreise in die ((szene)) Wien gelohnt. Das Cocktailkirscherl auf diesem ganzen morbiden Metal-Eisbecher, war jedoch trotzdem – wie zu erwarten – der Tod aus Thüringen um Sänger Blutkehle Roth. Es fällt schwer, bei EISREGEN nicht über ihren angeblichen Beitrag zur Verrohung der Jugend und die etlichen, dem Verbreitungsverbot unterliegenden CDs zu reden. Doch das Quintett vom Rand des Thüringer Waldes liebt und lebt diesen Ruf. Dementsprechend sortiert war auch die Setlist. "Greatest Hits" wie "1000 Tote Nutten", "Eisenkreuzkrieger" und das obligatorische "Elektrohexe" sorgten erwartungsgemäß für Stimmung. Auch der Kontrast zu diesen schnelleren Songs gelang EISREGEN spielend: mit "Mein Eichensarg" wurde erneut tief in der Bandvergangenheit gewühlt und auch der obligatorische Closer "Erscheine" traf den Geschmack der Fans. Unter den Tisch fiel jedoch – zum allgemeinen Unmut – "Krebskolonien". Rufe danach wurden relativ schnell laut, doch die Blutkehle wies diese schnell mit einem "Immer das Gleiche wird ja langweilig" zurück – zu Recht! Beschweren konnte sich bei der 15 Songs (bzw. 16 mit Intro) umfassenden Setlist kaum jemand, denn abermals lieferten EISREGEN dank des gelungenen Querschnitts ihres Schaffenswerks eine astreine Liveshow ab, die der letztjährigen in kaum einem Punkt nachstadn. Die Lust auf ein erneutes Treffen im nächsten Jahr wurde erfolgreich geweckt/verstärkt!
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Metalheads Against Racism Vol. 2

Auch wenn der Vormarsch von rechtsgerichteten bis –extremen Bands im Metal-Sektor mehr oder weniger zum Erliegen gekommen ist und diese Gruppierungen immer mehr ins Abseits gedrängt werden, so kann es nie schaden, ein klares Zeichen gegen nazistische Tendenzen zu setzen! Mit dabei: MORTAL STRIKE, DURKHEIM, DRAGONY, ENEERA, uvm.! (mehr …)
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