15 Years of BLOODSUCKING ZOMBIES FROM OUTER SPACE / Arena Wien

15 Jahre ist es jetzt schon her, dass Österreichs grusligste, grausligste und lauteste Horrorkapelle der interplanetaren Krypta entstieg und zum ersten Mal an Hirnen zuzelte. Grund genug um sich selbst ein Denkmal zu setzen und die Arena Wien in Spinnweben und (Kunst?)Blut zu ertränken. (mehr …)
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Chords and Ink #17 – Dead Richy Gein

Bei Chords and Ink präsentieren fantastische Musiker die Tattoos, die ihnen am wichtigsten sind und erzählen die Geschichten dahinter.

Im Februar 2017 durfte ich einen fantastischen Musiker, Sänger und Menschen für Chords and Ink #17 interviewen. Dead Richy Gein von den BLOODSUCKING ZOMBIES FROM OUTER SPACE empfing mich bei sich zu Hause und präsentierte sich - und seine gigantische Horrorfilmsammlung - im besten Licht. Richy erklärte dabei, welchen Stellenwert ALICE COOPER und die Rebellion im Allgemeinen für ihn haben und warum er seit Jahr und Tag bei den selben Tätowierern ist. Über Richy Um Richy kommt man in der Wiener Szene eigentlich kaum herum. Wenn der "passionierte Horrorfilmsammler und Serienkiller...... -memorabiliafan" nicht gerade als Dead Richy Gein mit Bühnenlatex und Kunstblut im Gesicht die Bühnen Europas unsicher macht, sieht man ihn auch öfters mal als Aftershow-DJ oder "inkognito" auf diversen Underground-Gigs. Nebenbei zeigt er sich unter dem Pseudonym Gein GraveX auch verantwortlich für die Designs und Grafiken der BLOODSUCKING ZOMBIES FROM OUTER SPACE. Das Tattoo Richys Lieblingstattoo ist ein ALICE COOPER Tribute Sleeve, der seinen rechten Arm ziert. Das Tattoo besteht hauptsächlich aus einigen der Plattencovern, die für Richy besonders wichtig sind: Die Augen aus dem Gatefold von "Love It To Death", das abgewandelte Herz von "School's Out" samt Namen des offiziellen Fanclubs "Sick Things", daneben die Münzen/Engelsköpfe der "Billion Dollar Babies", abgeschlossen von der "Welcome To My Nightmare"-Spinne. Dass Richy hier ein ALICE COOPER Tattoo präsentiert, verwundert kaum, denn er ist schon seit frühen Kindheitstagen Hardcore-Fan des Schockrock-Meisters: "Ich kann mich erinnern, ich hab mit acht Jahren das erste Mal das Cover - da ist die 'Trash' rausgekommen - gesehen und gesagt: 'Ich muss die haben! Die will ich hören!'". Da es um die persönlichen Finanzen nicht sehr gut bestellt war wurde ein Komplize für diese Risikoinvestition gesucht und auch gefunden: Gemeinsam mit seinem Bruder kratzte Richy das nötige Taschengeld zusammen undlegte sich so seine erste COOPER-Platte zu. "Der arge Typ mit dem Totenkopf-T-Shirt und den Nieten auf der Lederjacke" hat Richy damals stark beeinflusst, denn für den Bub vom Land war die Platte "das Ärgste was wir überhaupt gekannt haben". Mit "Poison" dröhnte daheim auch gleich ein Song durch die Anlage des Papas, der Richy richtig geflasht hat. "Da war die Welt nicht mehr die selbe!" - ALICE COOPER verkörpert alles, was auch Richy seitdem begeistert. "Ich hab mich da irgendwie voll verbunden gefühlt. Er war das volle Idol bei allem und hat auch Horrorfilme empfohlen. Ich hab natürlich jeden Film sofort haben müssen." Richys Vater passte die neue Obsession des Jungen nicht so wirklich, denn er kannte den Herrn COOPER noch aus den Siebzigern und war fest überzeugt, dass sich Richy den Antichrist höchstpersönlich ins Haus geladen hatte. "[Papa] hat den Schmäh auch voll gefressen und hat wirklich geglaubt der [COOPER] ist jetzt der Böseste und der Satanist und was weiß ich... Und umso mehr hat es mir dann natürlich als Kind gefallen." - Für Richy war das die erste Rebellion, "aber auf eine leiwande Art". So überrascht es kaum, dass die Augen auf Richys Arm auch zu einen seiner ältesten Tattoos zählen. Einige Jahre später konnte sich der Sänger dann einen Traum erfüllen, als er mit seinen BLOODSUCKING ZOMBIES den Großmeister selbst supporten zu dürfen. Die Gelegenheit wurde natürlich sofort genutzt, um sich das Tattoo unterschreiben zu lassen, um es keine zwei Tage später mit Nadel und Tinte zu verewigen. "Wenn Du dann auf einmal wirklich vor dem Menschen stehst und er entpuppt sich nicht als Arsch, sondern ist genau so großartig, wie du es dir erhofft hast - und nimmt sich Zeit für dich! - kannst du die Woche danach nicht schlafen, weil du immer noch so voller Adrenalin bist." "Mehr Grund für ein Peckerl weiß ich nicht!" Ob ein Tätowierer bei der Umsetzung eines solchen Tattoos dann ein Künstler oder ein "reiner Handwerker" sein sollte, lässt sich für Richy nur schwer beantworten: "Schwierig. Ich würde ja gern sagen, dass es ein Künstler ist, der seine eigenen Sachen einarbeitet, aber das stimmt halt bei meinen Tattoos überhaupt nicht. Weil das waren alles klare Vorlagen, weil ich größten Teils Porträts habe." - und auch wenn man bei Bernie Luther, einem seiner Stammtätowierer, beispielsweise einen eigenen Stil erkennt, der Richy auch sehr gefällt, hat er nie großartig nach anderen Tätowierern gesucht. "Ich hab mich in dem Studio vom ersten Moment an wohl gefühlt und ich hab die gemocht und wir waren auf einer Wellenlänge. Da bin ich auch gar nicht mehr auf die Idee gekommen, mir wo anders hinzugehen." Tattoo-Artists: Bernie Luther, Tattoo Demon & Marco Atzeni, Chaos Demon Tattoo Danke an Richy für die Einladung, das kühle Bier, die Verstörung durch PUBLIC IMAGE LTD. und die tolle Geschichte hinter dem Tattoo! So schaut es aus, wenn die Leidenschaft zur Musik unter die Haut geht. Und natürlich auch ein großes Danke an meinen Voice-Activated-Lightstand/Assistenten Michi! Mehr von Chords and Ink.
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Chords and Ink #7 – Konstantin „Jim Raw“

Bei Chords and Ink präsentieren fantastische Musiker die Tattoos, die ihnen am wichtigsten sind und erzählen die Geschichten dahinter.

Für Chords and Ink #7 hat sich Konsi a.k.a. Jim Raw von THE MONSTROSITIES zur Verfügung gestellt. Im Levinsky Schwanenstadt erzählte er über die Bedeutung hinter seinen drei Buchstaben, die bei der Mama anders lautet, als bei Freunden. Über Konsi Konsi ist ein, in wahrsten Sinn des Wortes, bunter Hund im vöcklabrucker Untergrund. Unter dem Künstlernamen Jim Raw sorgt er gerne mal als DJ mit einem breiten Katalog aus Surf, Rockabilly, Psychobilly und anderen Kuriositäten für Stimmung nach diversen heimischen Konzerten. Abseits vom Vinyljonglieren findet man Konsi in seiner neuen Band, dem Psychobillynachwuchs THE MONSTROSITIES, bei der er als Gitarrist und Sänger fungiert. Die Truppe steht derzeit mit neuem Bassist im Studio und schraubt an der Debut-Platte. Das Tattoo Das Tattoo, F.T.W. umrahmt von einem Gebiss, ist wegen des dahinterliegenden Statements Konsis Lieblingspeckerl. F.T.W. steht kurz und knackig für "Fuck the World" - oder "For the Win", wenn die Mama fragt. Für Konsi ist es ein klares Statement gegen die 08/15-Gesellschaft, den Einheitsbrei und das Mitschwimmen im Strom. Entworfen und gezeichnet wurde es von ihm selbst und wurde dann gemeinsam mit Öszi, einem Wandertättowierer, verfeinert und umgesetzt. Tattoo-Artist: Öszi / derzeit bei Jimmy's Riot-Starter Tattoo Besten Dank an Konsi für's Mitmachen bei Chords and Ink und das starke Statement hinter dem Tattoo. Außerdem ein großes Danke an das Levinksy Schwanenstadt! Mehr von Chords and Ink.
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Running riot! – Teenage Riot Festival 2014

Lang ist's her, seit Teenage Riot Booking das selbstbenamselte Festival zuletzt ausgetragen hat. Heuer wurde die Arena wieder an drei Tagen von 22 Bands beschallt – "Austria's biggest punk rock festival" war also keine Lüge! (mehr …)
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In A Psychotic Night!

Zwei ungekrönte Könige gastierten vergangenen Freitag im Viper Room Wien: die Psychobillylegende MAD SIN und die junge Wiener Street Punk-Hoffnung KINGS WITHOUT CROWNS. Ebenfalls mit von der Partie: PHANTOM AND THE RAWONES. (mehr …)
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Zombieangriff mit toxischen Terrorhymnen!

Die BLOODSUCKING ZOMBIES FROM OUTER SPACE präsentierten im GEI den neuen Soundtrack für den Untergang und die anschließende Post-Apokalypse. Mit ihren langerwarteten "Toxic Terror Trax" trafen die ZOMBIES live schon mal erneut ins Radioaktivgrün-glühende! (mehr …)
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Laute Nacht, unheilige Nacht!

BLOODSUCKING ZOMBIES FROM OUTER SPACE @ ((szene)) Wien: Zugegeben, der Wortwitz war aufgelegt, aber das macht ja nix! Denn das mittlerweile siebte Unholy X-Mess Jamboree der BLOODSUCKING ZOMBIES FROM OUTER SPACE war wirklich laut und unheilig genial. Das Jamboree ist mit diversen Coversongs, Weihnachtsliedern, Geschenken und einer erweiterten ZOMBIES-Setlist sowieso ein Fixtermin und schon allein die detaillierten Kostüme von Dead Richy Gein und seinen Untoten sind ein Fest. Unterstützt wurden die ZOMBIES dabei vom Bastardkind von THE MISFITS und ANGEL WITCH, welches im Sandkasten zu viel mit Glenn Danzing und THE 69 EYES spielen durfte: THE FRIGHT. Die deutschen Horrorrock 'n' Roller begeisterten mit stimmigen Horrorpunk mit enormen Heavy Metal- und Rockeinflüssen und sind übrigens der Anspiel-/Livetipp des Abends. Seitens der BLOODSUCKING ZOMBIES FROM OUTER SPACE wurde ebenfalls alles geboten, was das Herz begehrt. Anfänglich getarnt als gesund aussehende Variante von GUNS 'N' ROSES, schossen die ZOMBIES einen GNR-Evergreen nach dem anderen unters Volk, überzeugten mit ihren eigenen Hits, sowie dem ein oder anderen obligatorischen Weihnachtssong. Als wäre das nicht schon genug gewesen, gabs als besonderes Schmankerl noch die Prämiere des neuen Videos zu "Radio Active"! Das 7th Unholy X-Mess Jamboree war also wieder mal ein Ereignis der Extraklasse und die B.Z.F.O.S. haben sich hier locker einen Platz in der diesjährigen Top 10 gesichert. Dies war übrigens das letzte Konzert hier auf WET-photo! Was noch folgt, ist der obligatorische Jahresrückblick mit Top 10-Liste (leider nicht von Oliver Geissen moderiert ...).
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NEKROMANTIX @ ((szene)) Wien

Nach knapp zehn Jahre hat es die dänischen Psychobillyhelden um Bassist Kim Nekroman endlich wieder nach Wien verschlagen. In der ((szene)) wurde die Rückkehr der NEKROMANTIX natürlich gebührend gefeiert - unterstützt durch die Ungarn THE HELLFREAKS und GORILLA, sowie CREEPING DEMONS. Die CREEPING DEMONS aus Bayern, die den Start in den Abend lieferten haben wir zwar leider verpasst, doch im Gespräch mit einigen Konzertbesuchern fielen eindeutig positive Meldungen über die drei Psychobillies. Ebenfalls extremst positiv fielen die Ungarn THE HELLFREAKS auf. Sängerin Sue ist dabei nicht nur das optische Verkaufsargument der Psychobilly/Horrorpunk-Truppe, sondern verfügt auch über eine grandiose Stimme und Rampensauqualitäten. Rampensäue der anderen Art hingegen, sind die Landsmänner der HELLFREAKS, GORILLA. In klassischer Besetzung mit Schlagzeug, Kontrabass und Sänger/Gitarrist zeigten die drei Herren, wie man mit extremst eingängigem Psychobilly und perfekt geübten Psychoblick das Publikum unterhält. Die Latte für NEKROMANTIX lag also bereits durch die Vorbands sehr hoch und dennoch schafften es die drei Psychobillylegenden - wie erwartet - dem Ganzen die Krone aufzusetzen. Kim Nekroman und sein sargförmiger Kontrabass sorgten natürlich wieder für den optischen Coolnessfaktor und die Setlist tat ihr Übriges: überwiegent "Oldies but Goldies" und "Greatest Hits" - "Alive", "Gargoyles over Copenhagen" und die Zugabe "Who Killed the Cheerleader?" waren natürlich die Highlights der hitgespickten Setlist. Der perfekte Soundtrack um Wrecken, Moshen und Pogen. Bleibt nur zu hoffen, dass der nächste Wienbesuch von Herrn Nekroman und Bagage nicht weitere zehn Jahre auf sich warten lässt!
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Psycho Summer Bash @ GEI Timelkam

Im GEI Timelkam wurde die Sommerpause für ein Konzert der Extraklasse unterbrochen: der Psycho Summer Bash mit FRANTIC FLINTSTONES, BLOODSUCKING ZOMBIES, THE BURNING ACES und ANAL DESTINATION war es wahrlich wert! (mehr …)
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DEMENTED ARE GO @ GEI Timelkam

Im ausverkauften GEI Timelkam war wieder mal Psychobilly Deluxe angesagt. Mit dabei: DEMENTED ARE GO, ANAL DESTINATION und THE NAILHEAD BASTARDS. (mehr …)
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MAD SIN @ GEI Timelkam

Die ungekrönten Könige des melodiösen Psychobillys – MAD SIN – residierten wieder im GEI Timelkam. Unterstützt von den Genrekollegen BLOODSUCKING ZOMBIES (F.O.S.) und THE GANGBANGGANG wurde bedingungslos abgefeiert. (mehr …)
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