THE MONROES live vor 72.000 Besuchern

Manchmal stehen die Sterne einfach richtig und ermöglichen eine einzigartige Erfahrung. So geschehen vergangenen Samstag in München. THE MONROES, die Rock 'n' Roll Helden aus Vorarlberg, durften als Support von Andreas Gabalier vor 72.000 Besuchern im Olympiastadion München auftreten. Und ich durfte das Spektakel fotografisch festhalten. (mehr …)
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Hüftschwung, Baby! – THE MONROES

Wenn der "Botschafter des Rock 'n' Roll", ANDY LEE LANG, zum gemeinsamen Tanz aufruft, lassen sich THE MONROES nicht zwei Mal bitten! Bei der langen Nacht des Rock 'n' Roll standen neben den Vorarlbergern noch die Genregrößen CHRIS ANDREWS und CHRIS MONTEZ auf der Bühne der Stadthalle Wien. (mehr …)
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Nenn es Rock ’n‘ Roll! (#2)

Vor etwas weniger als einem Jahr schnappten sich die vier Vorarlberger THE MONROES ihre neue CD "Call It Rock 'n' Roll" und begeisterten damit auf voller Linie im Attnanger Phönixsaal. Die Neuauflage dieses Konzerts wurde vergangen Samstag zu einem noch größeren Erfolg und bestätigt den Pfad der MONROES: immer weiter nach oben. (mehr …)
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No label, no problem.

Musiklabels sind begrenzt und die Anzahl an frischen, jungen, ambitionierten Bands ist schon lange nicht mehr überschaubar. Aber für Bands ohne Plattenvertrag gibt es so fantastische Events wie den Club NoLabel im B72 Wien. Am gestrigen Dienstag waren mit dabei: SOLAR BLAZE, NEW NATIVE und das geniale Duo SUCCOPUSS. (mehr …)
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IN EXTREMO, ein Kunstraub im Gasometer Wien

Spielmänner, die nach einem Kunstraub auf der Flucht sind: IN EXTREMO ließen sich am 22. November einen Zwischenstopp im Gasometer Wien nicht nehmen und luden zum Tanz. Unterstützt wurden sie dabei von den Slowenen SIDDHARTA. Wenn sich Punks mit langhaarigen Metalheads und dem ein oder anderen Anzugträger einen Moshpit teilen, liegt das höchstwahrscheinlich an dem genreübergreifenden Mix aus Rock, Mittelalter-Metal und einem kräftigen Schuss Punk, den IN EXTREMO seit mehr als 16 Jahren unter das Volk mischen. Den Abend startete zuvor die slowenische Rockband SIDDHARTA. "Rockband" ist dabei auch die genaueste Genrebezeichnung, die man äußern darf, denn SIDDHARTA vereinen einen derart vielfältigen Mix aus Genres, dass die einzelne Identifikation schier unmöglich ist. Zwischen äußerst ansprechenden melodiösen Refrains finden sich dann auch mal sehr gewöhnungsbedürftige Zwischenpassagen, die an SCOOTER's legendäres "Döp döp döp dödö döp döp döp" der Besoffen-Mitgröhl-Hymne "Maria (I Like It Loud)" erinnern. Gewöhnungsbedürftig ist passendste Wort für den gesamten SIDDHARTA-Auftritt. Die Band teilte das Publikum in drei etwa gleich große Teile. Die Einen liebten sie, die Anderen kratzten sich verwundert am Kopf und die Nächsten verließen relativ schnell den Konzertsaal. Trotz allem überwiegte schlussendlich doch der erste Teil und auch der optische Exotenfaktor war dank der eigenwilligen Frisur von Sänger Tomi gegeben. Die Stimmung erreichte – wie sollte es auch anders sein – bei IN EXTREMO ihren Höhepunkt. Mit einem bombastischen Knall fiel der Vorhang und die sieben Spielmänner aus der deutschen Bundeshauptstadt enterten den Ring. Die Setlist – ähnlich der aus Berlin – ließ dabei kaum einen Wunsch offen. Neu und Alt wurde gekonnt gemischt und "Evergreens" und "Greatest Hits" wie "Frei Zu Sein" oder "Liam" wurden seitens des Publikums lauthals mitgesungen. Kaum verwunderlich, denn IN EXTREMO haben in ihren bisherigen Bühnenjahren ihre Auftritte nahezu perfektioniert. Besonders Sänger/Fronter Michael "das letzte Einhorn" Rhein schaukelt sein Publikum während der Auftritte spielend auf bis kein Fuß mehr stillstehen kann. Auch nach fünf Liedern in zwei Zugaben wurden gegen Ende die Rufe nach mehr nicht leiser. Und auch wenn leider nicht die gesamte InEx-Diskographie zum Besten gegeben wurde, so haben sich die Berliner mit ihrem Auftritt im Gasometer Wien definitiv einen Platz unter den besten Konzerten des Jahres gesichert – vielleicht sogar das beste Konzert?
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Unityfestival @ OKH Vöcklabruck

"Unity" stand vergangenen Samstag auf den Plakaten und metaphorischen Fahnen und wurde mit zahlreichen Punk- und Skabands groß geschrieben – Das Unityfestival im vöcklabrucker OKH mit THE FORUM WALTERS, ASTPAI, JAYA THE CAT, uvm. Unity Booking lud zum wohltätigen Tanz und legte mit zehn Bands wurde massiv vor. Trotz des frühen Starts um 17:30 Uhr zeigte sich die heimische Punkszene von ihrer besten Seite und unterstützte die Benefizveranstaltung kräftig (der eingenommene Gewinn von Eintritt und Bar wurde an das Charityprojekt "Rock for Kongo" weitergeleitet). Daher ließen die Besucher bereits die erste Band, CANDLELIGHT DISASTER, nicht vor einer leeren Halle auftreten. Ganz wie es sich gehört! Und die fünf Attnanger auf der Bühne waren sichtlich gerührt. Ein weiteres Highlight des Abends stellte im Anschluss Band #2 dar: Die US-Amerikaner THE ATOM AGE wussten gekonnt mit ihrem saxophonlastigem Elvis-Surf-Rock 'n' Roll zu begeistern. Adrett gekleidet und mit viel Pommade in den Haaren schossen die fünf Musiker eine starke Nummer nach der nächsten durch die Verstärker. Auch der Rest des Lineups konnte – wenig überraschend – mehr als überzeugen. Insbesondere die aktiven RADIO DEAD ONES aus Berlin legten zur Halbzeit des Lineups nochmal kräftig vor und brachten den Rock zurück in "Punk Rock", bevor die Lokallieblinge THE FORUM WALTERS wieder einmal die heimischen Bühnen erzittern ließen. THE FORUM WALTERS sind – neben den ebenfalls anwesenden ASTPAI – wohl eine der meisttourenden Bands des Landes. Gerade von ihrer erfolgreichen US-Tour zurück, gönnen sich die vier Musiker keine Verschnaufpause. 2 x Unityfestival-Warm-Up, 1 x Unityfestival und gleich im Anschluss wieder mit dem Tourbus quer durch Österreich standen/stehen derzeit auf dem Programm – frei nach dem Motto: "Schlafen kann man, wenn man tot ist!". Erschöpft wirkte die Band dennoch nicht und mit zahlreichen Hits und neuen Songs wie dem antifaschistischen Ohrwurm "Rightswing" wurde die angesetzte Spielzeit mehr als gut genutzt. Und etwas überzogen – aber das wird man sich als Veranstalter ja wohl leisten dürfen. Hinter den Erwartungen zurück blieben anschließend leider die Bostoner CONTINENTAL. Die Band um DROPKICK MURPHYS-Mitgründer Rick Barton spielte zwar technisch astreinen Punk mit Folk einschlag und hat auch den ein oder anderen Ohrwurm im Gepäck, doch irgendwie schaffte sie es nicht, den Funken überspringen zu lassen. Schade, denn besonders Songs wie das melancholische "The Torch" – welches Barton noch für DROPKICK MURPHYS geschrieben hatte – kommen live verdammt gut rüber. Dass die Stimmung aber sehr schnell wieder nach oben schoss, lag an der nächsten Band des Abends: Österreichs Dauertourer #2 – ASTPAI! Hit um Hit um Hit wurde unters Volk geschossen und die angesetzten vierzig Minuten Spielzeit waren – wie immer – viel zu kurz! Persönliches Highlight – wie immer – die Kombination aus "Suburban Prelude" und "Biting Dogs Don't Chew". Mitternacht – Hauptactzeit – JAYA THE CAT! Die nach Amsterdam emigrierten Bostoner sind live ein Erlebnis für sich. Mit Witz und Charme wurde dem Publikum die Umbaupause samt Soundcheck verkürzt – auf Wunsch gaben die Wahlamsterdamer  fünf Sekunden von JEDEM beliebigen Song zum Besten gegeben (die Probe aufs Exempel mit KANSAS' "Carry On My Wayward Son" verlief äußerst erfolgreich). Im Anschluss an die Fünf-Sekunden-Jukebox wurde eine geniale Liveshow abgeliefert. Insbesondere Sänger Geoff Lagadec glänzt bei Liveauftritten und überzeugt mit rauchiger, in Jägermeister gereifter Stimme. Sie verleiht den Songs von JAYA THE CAT die nötige, punkige Kratzigkeit und wird ab und zu mittels Schluck aus dem in Geoffs Gitarre integriertem Flachmann nachgeölt. Egal ob schneller Rock-Reggae oder Katerhymne, JAYA THE CAT versetzten das Publikum spielend in die nötige Stimmung und animierten trotz fortgeschrittener Stunde zum ausgelassenen Mithüpfen. Schweißtreibender Pogo gegen herbstliche sowie soziale Kälte, ganz im Sinne des Unityfestivals!
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DANKO JONES @ Arena Wien

Das gestrige Konzert in der Arena Wien bewies einmal mehr, warum DANKO JONES nach ihrem Sänger und Frontmann benannt sind – wer so viel Power hat und mit Selbstironie den Egomanen raushängen lässt, kann einfach keinen anderen Bandnamen zulassen. Dazu aber später mehr … (mehr …)
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