Der Balkan beginnt in Wien! / Venster 99

Österreich gilt ja seit langem als das Tor von West nach Ost und wieder retour. Dass sich auch musikalisch eine richtig herzerwärmende Plattform ins Leben rufen lässt, mit der Wien und der Balkan verbunden werden, zeigte Toschi von KRIEG DEN PALÄSTEN bei der fünften Ausgabe von "Balkan Pocinje u Bec" in der Petrischale des Wiener Untergrunds, dem Venster99. (mehr …)
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Bierzelt-Bash: in gewohnter Frische mit AUTHORITY ZERO

AUTHORITY ZERO beim Bierzelt-Bash! Mit schlotternden Knien erinnern wir uns an die Erstausgabe vom Lederhosen-Punker-Treffen in St. Wolfgang. Eiskalt wars! Mit glasigen Augen erinnern wir uns an die zweite Ausgabe vom Lederhosen-Punker-Treffen in St. Wolfgang. Alkoholreich wars! Woran wir uns bei der dritten Ausgabe erinnern? An die Revolution unserer Jugend. (mehr …)
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Chords and Ink #12 – Philipp Eisl

Bei Chords and Ink präsentieren fantastische Musiker die Tattoos, die ihnen am wichtigsten sind und erzählen die Geschichten dahinter.

Philipp Eisl von THE FORUM WALTERS ließ sich für Chords and Ink #12 am Ufer des Attersees über sein erstes Tourtattoo ausquetschen. Heraus kam eine äußerst detaillierte Geschichte über die Höhen und Tiefen des Lebens "on the road". Über Philipp Eisl Philipp und seine markante Stimme kennt man in heimischen und internationalen Kreisen als Aushängeschild der Vöcklabrucker Punk-Helden THE FORUM WALTERS., bei denen er als Texter, Gitarrist und Sänger werkelt. Und möglicherweise kann man ihn in den kommenden Wochen, Monaten, Jahren in weiteren topgeheimen Projekten erleben, über die er aber aktuell noch nichts verraten möchte. Das Tattoo Philipps Tattoo - der Haifisch vor einem Steuerrad im Old School/American Stil - ist für ihn ein Reisetattoo. Er ließ es sich auf Tour in Holland, von niemand geringerem als Han von der niederländischen Oi!-Kultband EVIL CONDUCT in dessen "King of Kings"-Studio stechen. Für den Lederhosenpunker markierte das Tattoo einen Umbruch in der bisherigen Tattoogewohnheit, da ihm langsam aber sicher der Platz ausging und er sich nur noch Werke stechen lassen wollte, die eine ganz besondere Bedeutung für ihn haben. So entstand der Entschluss, sich Tourtätowierungen stechen zu lassen. Der Hai und das Steuerrad symbolisieren dabei das Meer und das Reisen und sind somit für den Sänger eine bildliche Metapher des Tourlebens. Und gerade dieses Tattoo ist eins von Philipps Lieblingsmotiven, da es ihn an eine schwierige, aber besondere Tour erinnert. Auf besagter Tour 2012 mit JOEY BRIGGS ging einiges schief: fünf Wochen lang führte sie die Tour über Österreich, Italien, Griechenland, Holland, Deutschland und Rumänien durch beinahe ganz Europa. Schon auf ersten Fahrt von Wien raus krachte dem Tourwagen ein anderes Auto hinten rein und ruinierte den Kofferraum, in Italien verlor JOEY seinen Ehering im Meer, während gleichzeitig das Auto aufgebrochen und den Musikern Laptops und eine Gitarre gestohlen wurde. Dass dann noch Bob, der Roadie von JOEY BRIGGS auf der Überfahrt von Italien nach Griechenland verloren ging, ist wohl eine Geschichte, die einen eigenen Artikel verdient... (keine Sorge, er wurde wieder gefunden - aber nicht auf der Fähre!). Zu guter Letzt wurden noch beinahe alle Deutschlandtermine gecancelt, weil rauskam, dass JOEY BRIGGS ein Scientologe ist. Alles in Allem also ein Beinahe-Desaster. Dennoch gab es auf der Tour ebenso viele Highlights - darum auch die bandintern Bezeichnung als "Rollercoaster-Tour".

Beim Tätowieren selbst ist dem Sänger die "Connection" zum Tätowierer wichtig. So kann Philipp beispielsweise nichts mit jemandem anfangen, der während der Sitzung kaum was redet. Darum fühlt er sich abseits vom Tourleben auch sehr bei Steve Little Fingers wohl, über den bereits Connie Dee bei Chords and Ink #6 in höchsten Tönen sprach. Die Wahl des Tätowierers in Holland war für Philipp bereits vorher klar, denn Han überzeugte mit seinem gekonnten Old School-Style, den Philipp wegen seinen zahlreichen anderen Tattoos in diesem Stil nicht mehr wechseln möchte. Zudem passt dieser Stil zu dem gewünschten Endeffekt:

"Für mich ist es wichtiger, dass ich mich an Geschichten, die ich erlebt habe erinnere, wenn ich in den Spiegel schaue. Und das funktioniert mit diesem Stil am Besten."

Tattoo-Artist: Han, King of Kings Tattoo

Vielen herzlichen Dank an Philipp, dass es nach unzähligen "aneinander-vorbei-renn"-Momenten endlich zum Shooting für Chords and Ink kam! Mehr von Chords and Ink.
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Ein Punk-Prosit – Bierzelt Bash 2014

Zünftig, urig und ein bissl grottig geht's ja normalerweise im Bierzelt zu. Wenn THE HAPPY TERRORISTS zum 1. Bierzelt Bash laden, gibt’s statt Humptata-Musik feinsten Folk- und Ska-Punk. Gefällt! (mehr …)
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Running riot! – Teenage Riot Festival 2014

Lang ist's her, seit Teenage Riot Booking das selbstbenamselte Festival zuletzt ausgetragen hat. Heuer wurde die Arena wieder an drei Tagen von 22 Bands beschallt – "Austria's biggest punk rock festival" war also keine Lüge! (mehr …)
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Schandmäuler und Russendisko

Ein interessanteres Lineup hätte man sich für das SCHANDMAUL-Konzert im Gasometer Wien nicht wünschen können. Neben den deutschen Spielmännern begeisterten zudem ein akustisches Miniorchester namens DIE KAMMER und die österreich-russische Feierallianz RUSSKAJA! (mehr …)
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Unityfestival @ OKH Vöcklabruck

"Unity" stand vergangenen Samstag auf den Plakaten und metaphorischen Fahnen und wurde mit zahlreichen Punk- und Skabands groß geschrieben – Das Unityfestival im vöcklabrucker OKH mit THE FORUM WALTERS, ASTPAI, JAYA THE CAT, uvm. Unity Booking lud zum wohltätigen Tanz und legte mit zehn Bands wurde massiv vor. Trotz des frühen Starts um 17:30 Uhr zeigte sich die heimische Punkszene von ihrer besten Seite und unterstützte die Benefizveranstaltung kräftig (der eingenommene Gewinn von Eintritt und Bar wurde an das Charityprojekt "Rock for Kongo" weitergeleitet). Daher ließen die Besucher bereits die erste Band, CANDLELIGHT DISASTER, nicht vor einer leeren Halle auftreten. Ganz wie es sich gehört! Und die fünf Attnanger auf der Bühne waren sichtlich gerührt. Ein weiteres Highlight des Abends stellte im Anschluss Band #2 dar: Die US-Amerikaner THE ATOM AGE wussten gekonnt mit ihrem saxophonlastigem Elvis-Surf-Rock 'n' Roll zu begeistern. Adrett gekleidet und mit viel Pommade in den Haaren schossen die fünf Musiker eine starke Nummer nach der nächsten durch die Verstärker. Auch der Rest des Lineups konnte – wenig überraschend – mehr als überzeugen. Insbesondere die aktiven RADIO DEAD ONES aus Berlin legten zur Halbzeit des Lineups nochmal kräftig vor und brachten den Rock zurück in "Punk Rock", bevor die Lokallieblinge THE FORUM WALTERS wieder einmal die heimischen Bühnen erzittern ließen. THE FORUM WALTERS sind – neben den ebenfalls anwesenden ASTPAI – wohl eine der meisttourenden Bands des Landes. Gerade von ihrer erfolgreichen US-Tour zurück, gönnen sich die vier Musiker keine Verschnaufpause. 2 x Unityfestival-Warm-Up, 1 x Unityfestival und gleich im Anschluss wieder mit dem Tourbus quer durch Österreich standen/stehen derzeit auf dem Programm – frei nach dem Motto: "Schlafen kann man, wenn man tot ist!". Erschöpft wirkte die Band dennoch nicht und mit zahlreichen Hits und neuen Songs wie dem antifaschistischen Ohrwurm "Rightswing" wurde die angesetzte Spielzeit mehr als gut genutzt. Und etwas überzogen – aber das wird man sich als Veranstalter ja wohl leisten dürfen. Hinter den Erwartungen zurück blieben anschließend leider die Bostoner CONTINENTAL. Die Band um DROPKICK MURPHYS-Mitgründer Rick Barton spielte zwar technisch astreinen Punk mit Folk einschlag und hat auch den ein oder anderen Ohrwurm im Gepäck, doch irgendwie schaffte sie es nicht, den Funken überspringen zu lassen. Schade, denn besonders Songs wie das melancholische "The Torch" – welches Barton noch für DROPKICK MURPHYS geschrieben hatte – kommen live verdammt gut rüber. Dass die Stimmung aber sehr schnell wieder nach oben schoss, lag an der nächsten Band des Abends: Österreichs Dauertourer #2 – ASTPAI! Hit um Hit um Hit wurde unters Volk geschossen und die angesetzten vierzig Minuten Spielzeit waren – wie immer – viel zu kurz! Persönliches Highlight – wie immer – die Kombination aus "Suburban Prelude" und "Biting Dogs Don't Chew". Mitternacht – Hauptactzeit – JAYA THE CAT! Die nach Amsterdam emigrierten Bostoner sind live ein Erlebnis für sich. Mit Witz und Charme wurde dem Publikum die Umbaupause samt Soundcheck verkürzt – auf Wunsch gaben die Wahlamsterdamer  fünf Sekunden von JEDEM beliebigen Song zum Besten gegeben (die Probe aufs Exempel mit KANSAS' "Carry On My Wayward Son" verlief äußerst erfolgreich). Im Anschluss an die Fünf-Sekunden-Jukebox wurde eine geniale Liveshow abgeliefert. Insbesondere Sänger Geoff Lagadec glänzt bei Liveauftritten und überzeugt mit rauchiger, in Jägermeister gereifter Stimme. Sie verleiht den Songs von JAYA THE CAT die nötige, punkige Kratzigkeit und wird ab und zu mittels Schluck aus dem in Geoffs Gitarre integriertem Flachmann nachgeölt. Egal ob schneller Rock-Reggae oder Katerhymne, JAYA THE CAT versetzten das Publikum spielend in die nötige Stimmung und animierten trotz fortgeschrittener Stunde zum ausgelassenen Mithüpfen. Schweißtreibender Pogo gegen herbstliche sowie soziale Kälte, ganz im Sinne des Unityfestivals!
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MAD CADDIES @ Arena Wien

Vergangenen Sonntag, 18. August, stieg in der Arena Wien ein astreiner Ska Punk-Halbmarathon. Die Fotostrecke vom verschwitzten Pogo- und Skankingevent gibt es natürlich hier! Mit dabei waren: MAD CADDIES, JELLO BIAFRA & THE GUANTANAMO SCHOOL OF MEDICINE, FACE TO FACE, TEENAGE BOTTLEROCKET und THE FLATLINERS. (mehr …)
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Bock auf Kultur: ELVIS JACKSON @ U4

Unter dem Motto „Bock auf Kultur“ lud der Flüchtlingsverein Ute Bock wieder einmal zum gemeinsamen Abfeiern. Gestern mit ELVIS JACKSON im wiener U4 – was für ein Spaß! (mehr …)
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RANCID @ Arena Wien

Europatourauftakt zum zwanzigsten Bandgeburtstag in Wien. Das ist ja mal eine Ehre! RANCID wussten genau, wie man so etwas feiert und das, obwohl kurzzeitig die Welt unterzugehen drohte. (mehr …)
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